Quinoa – das Powerfood

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Das Pseudogetreide Quinoa liefert eine geballte Ladung Proteine. Es handelt sich bei Quinoa um kleine, runde weiße Körner die ein wenig an Vogelfutter erinnern. Doch in ihnen schlummert ein enormes Energiepotenzial. Die Körner liefern so viel Eiweiß, wie kaum ein anderes pflanzliches Produkt. Hinzu kommt, dass Quinoa glutenfrei ist. Es ist deshalb insbesondere für Menschen geeignet, die allergisch auf Eiweiß von Weizen, Roggen oder andere Getreidesorten reagieren.

Insgesamt 15 % mehr Eiweiß liefert Quinoa im Vergleich. Die Proteine bringen alle neun essenzielle Aminosäuren mit, die der Mensch in seinem Körper nicht selber herstellen kann. Alleine das macht Quinoa zu einer Ausnahme-Pflanze. Quinoa besteht zu 50 % aus ungesättigten Fettsäuren und ist somit für die Gesundheit sehr wertvoll. Liebhaber von Quinoa sagen sogar, dass es eine der besten pflanzlichen Eiweißquellen ist, die Mutter Natur zu bieten hat.

Gesunde Inhaltsstoffe in idealer Kombination

Quinoa liefert im Vergleich zu Getreide wesentlich mehr Mineralien. Es macht die Menschen widerstandsfähig und robust gegen vielerlei Krankheitserreger. Das als Inkakorn bezeichnete Quinoa hält selbst extremsten Witterungsbedingungen stand und wächst auch auf schlechten Böden. Für die südamerikanischen Ureinwohner ist es ein Grundnahrungsmittel und für Veganer und Vegetarier in unseren Breiten ist es ein extrem empfehlenswerter Bestandteil des Speiseplans.

Grund ist, dass es einen sehr hohen Anteil an Aminosäuren und Mineralstoffen liefert. Auch für Menschen, die normale Mischkost zu sich nehmen, ist Quinoa eine wunderbare Bereicherung des Speiseplans. Mineralstoffdefizite werden ausgeglichen und die körperliche Robustheit nachhaltig verbessert.

Quinoa – Die Pflanze

Die Quinoa Pflanze ist unter verschiedenen Namen bekannt. Unter anderem wird als Inkareis, Inkakorn, Perureis und Gold der Inkas bezeichnet. All diese Bezeichnungen gehen auf das Herkunftsland zurück. Die Pflanze stammt aus den Anden in Südamerika. Zu den Hauptanbauländern zählen bis heute Peru, Bolivien und Ecuador.

Die ursprüngliche Aussprache des Inkakorns lautet „kienwah“. So nannten die Ureinwohner die wertvolle Pflanze. Die Spanisch sprechende Bevölkerung bezeichnet sie als „Kinoa“. Daher ist sie in Europa unter diesem Namen bekannt. Die Quinoa ist ein Gänsefußgewächs und zählt zur Familie der Fuchsschwanzgewächse. Damit steht sie in einer Reihe mit Pflanzen, wie Spinat, Rüben und Roter Beete.

Die Quinoa Pflanze ist sehr nährstoffreich und leicht anbaubar. Aus diesem Grund kann sie nützlich im Kampf gegen die Hungersnöte auf der Welt sein. Das Jahr 2013 wurde sogar zum „Internationalen Jahr der Quinoa“ erklärt.

Aussehen und Herkunft der Quinoa Pflanze

Quinoa besteht aus einem verzweigten Stängel, an dem gezähnte Blätter in Form eines Rhombus zu sehen sind. Während ihres Wachstums kann sie eine Größe von bis zu zwei Metern erreichen. Die Früchte sind kleine Samen, die denen der Hirse ähneln. Je nach Typ sind sie rotbraun, weiß oder gelb. Wegen des großen Eiweißanteils und hohen Gehalts an Mineralstoffen gilt der Quinoa als sehr nahrhaft.

Ihren Ursprung hat das Gewächs in den Anden in Südamerika. Dort ernten die Menschen einen Großteil des Grundnahrungsmittels für den täglichen Bedarf. Auch europäische Länder versuchen die Pflanze anzubauen. Aufgrund der veränderten Klimaverhältnisse erreichen sie allerdings nicht annähernd die großen Erntemengen wie in Südamerika.

Historisches zur Quinoa-Pflanze

Seit über 6000 Jahren gilt Quinoa als Grundnahrungsmittel für die Bewohner der Andenregion. Dabei ist es erst durch eine Notlage dazu gekommen. Mais zählte damals zu den Hauptnahrungsmitteln in Südamerika. Für dessen Anbau gab es zu jener Zeit jedoch keine hinreichenden Wachstums-Bedingungen. So mussten sich die Menschen eine Alternative überlegen, die in höheren Lagen problemlos möglich war. Die Lösung war die Quinoa Pflanze. Sie gedeiht auf trockenem Boden und bei nächtlichem Frost.

Schon die Inkas und Azteken erkannten im Krieg im 16. Jahrhundert den großen Nutzen dieses Nahrungsmittels. Damals stellten die Spanier den Anbau der Pflanze unter Todesstrafe. Das hatte den Hintergrund, die Gegner buchstäblich auszuzehren und zu schwächen. Deshalb ist dieses wertvolle Nahrungsmittel in Europa erst seit dem 20. Jahrhundert bekannt.

Anbau von Quinoa

Das Hauptanbaugebiet für die Quinoa Pflanze ist Südamerika. Die Erntemenge beträgt hier jährlich über 100.00 Tonnen. In Europa befinden sich bislang nur wenige Felder, da die klimatischen Bedingungen nicht günstig sind und es noch keine langfristig erprobte Möglichkeit gibt, Quinoa beispielsweise unter Glas anzubauen. Dennoch geben die europäischen Landwirte nicht auf und starten immer wieder neue Versuche.

Anbaugebiete der Quinoa-Pflanze

Quinoa stammt ursprünglich aus Peru. Die Inkas und Azteken bauten ihn dort in den Anden bis zu einer Höhe von 4000 Metern an. Heute ist diese Region eines der Hauptanbaugebiete für Quinoa. Weitere Länder sind

  • Bolivien
  • und Ecuador.

Immer mehr europäische Länder versuchen die Quinoapflanze anzubauen. Sogar in Deutschland lässt sich die Quinoa mit gewissen Einschränkungen im Ertrag kultivieren. Dies geschieht vorwiegend in den sonnenbegünstigten südlichen Bundesländern wie Baden-Württemberg und Bayern. Hier sind selbstverständlich nicht annähernd so große Erntemengen zu erwarten wie in Südamerika. Das liegt in erster Linie an der reduzierten Wärme und den veränderten gesamtklimatischen Bedingungen sowie den Boden- und Wasserverhältnissen.

Bedingungen für den Anbau der Quinoa Pflanze

Die Quinoa benötigt lockeren und nahrhaften Boden mit überdurchschnittlichem Wasserhaltevermögen. Staunasse Standorte wirken sich negativ auf den Ernteerfolg aus. Verkrustete und verschlämmte Böden sind ebenfalls eine Gefahr für den erfolgreichen Anbau. Ansonsten sind die Ansprüche an Boden und Wasserversorgung gering. Da die Pflanze auch in höheren Lagen gedeiht, ist sie Frost- und Dürreverträglich. Unkrautaufwuchs jedoch nimmt die Quinoa übel und zeigt stark eingeschränktes Wachstum. Hat die Quinoa Pflanze eine Höhe von 40 bis 50 cm erreicht, unterdrückt sie das Unkraut von selbst.

Im gewerblichen Anbau werden 200 Körner pro Quadratmeter im April, Juni und Juli ausgebracht. Die krautigen Pflanzen stehen in Reihen von 12 – 50 cm Abstand, wobei ein weiterer Abstand die manuelle Unkrautbekämpfung vereinfacht. Die Körner werden in einer Saattiefe von 1 – 2 cm ausgebracht und angewalzt. Die Ernte erfolgt für beide Aussaatzeitpunkte im September, wobei die April-Pflanzen zur Kornnutzung und die Juni/Juli-Pflanzen für Biogasgewinnung gedacht sind. Die Erntemenge liegt bei 2 – 3 t/ha, wenn es um die Ernte der Körner geht. Die Biomasse-Ernte liegt bei 7 t/ha.

Inhaltsstoffe von Quinoa

Die Quinoa gilt als sehr eiweißreich. Doch nicht nur die Samen sind nahrhaft, die Blätter stecken ebenso voller wertvoller Vitamine und Mineralstoffe.

Allgemeines zu den Inhaltsstoffen der Quinoa Pflanze

Quinoa zählt zu den proteinreichsten Pflanzen auf der ganzen Welt. In der Regel haben Getreide oder andere Gemüsesorten einen eher geringen Eiweißanteil. Hirse beispielsweise hat einen Proteinanteil von zehn Prozent. Dinkel weist für Getreide mit zwölf Prozent einen hohen Eiweißanteil auf. Doch beide kommen nicht an den der Quinoa heran. Der Eiweißanteil der Quinoa beträgt 13 bis 22 Prozent.

Auch die Zusammensetzung der Aminosäuren im Inkakorn ist ausgewogen. Insgesamt bekommt der menschliche Körper durch die Aufnahme von Quinoa die erforderlichen Aminosäuren. Der Wert für Lysin ist vergleichsweise hoch. Er beträgt auf 100 Gramm ca. ein Prozent. Dieser Anteil ist in anderen Pflanzen in geringer Menge oder gar nicht vorhanden. Aufgrund der genannten Bestandteile bekommt der Mensch alle notwendigen Nährstoffe, die er für eine gesunde Lebensweise benötigt.

Vitamine und Mineralstoffe in der Quinoa

Vitamine und Mineralstoffe sind für den menschlichen Körper von essentieller Bedeutung. Sie sind wichtig, um die Organe umfassend zu versorgen. Beides – Vitamine und Mineralien – sind in Quinoa reichlich enthalten.

Mineralien:

  • Kalium: Unter den Mineralstoffen stellt vor allem Kalium den größten Anteil. Dies ist mit etwas über 1000 Milligramm pro 100 Gramm ausgewiesen. Kalium ist beispielsweise für den geregelten Flüssigkeitshaushalt im Körper verantwortlich.
  • Natrium: Auch Natrium ist in hohem Maße in Quinoa enthalten. Zusammen mit Kalium ist es für die Versorgung des Herzmuskels zuständig, der ohne Kalium und Natrium bald den Dienst versagen würde.
  • Magnesium und Kieselsäure: Zwei weitere Bestandteile sind Magnesium und Kieselsäure. Magnesium ist nicht nur für Herz und Muskeln gut, sondern schützt gleichermaßen die Nerven. Kieselsäure stärkt Haut, Haare und Nägel.
  • Zudem sind Eisen, Kalzium, Zink und Mangan in der Pflanze enthalten.

Vitamine:

  • Die Quinoa Pflanze enthält die Vitamine B, C und E sowie Karotin:  Besonders groß sind die Anteile der Vitamine C und E. Vitamin C ist in erster Linie für die körpereigene Abwehr verantwortlich. Auch das Zusammenwirken von Vitamin C und Vitamin E ist entscheidend. Zudem fördert Vitamin E die Gesundheit von Haut und Haaren. Quinoa wir unter Kennern als natürliches Schönheitselixier gehandelt, hat es doch eine enorme Bandbreite wirksamer Inhaltsstoffe.

Nutzung von Quinoa

Nutzung von Quinoa
Quinoa wird hauptsächlich in der Küche, aber auch in der Kosmetik und als Faserstoff genutzt

Quinoa lässt sich vollumfänglich nutzen. Aus ihr werden unter anderem

  • Feinchemikalien,
  • Diätnahrungsmittel
  • sowie Fasermaterial

gewonnen. Die Fruchtschale der Quinoa dient als Basis für die Gewinnung hochwertiger Tenside. Diese werden in Körperpflegeprodukten weiterverarbeitet. Die Frucht selbst lässt sich zu Diätmehl malen und als Nahrungsergänzungsmittel aufbereiten. Die Stängel der Quinoa sind als Fasermaterial nutzbar. Tatsächlich lässt sich quasi alles bis auf die Wurzeln für den Menschen nutzbar machen.

Eine wesentliche Entdeckung ist, dass die Quinoa eine Feinchemikalie liefert, die so hochwertig ist, dass sie als natürlicher Emulgator oder als Tensid in der Naturkosmetik Verwendung findet. Glutenfrei wie Quinoa ist, lässt es sich als unbedenkliches Nahrungsmittel für Allergiker und ernährungs-sensible Menschen verwenden.

Quinoa als Faserstoff

Quinoa ist als Faserstoff  recht begehrt und sie dehnt ihr Einsatzgebiet immer weiter aus. Ein erwachsener Mensch hat einen Darm von etwa 7 bis 8 m Länge. Dieser nimmt die Nahrung auf und scheidet nicht Verwertbares aus. Unverzichtbar für diesen Prozess sind hochwertige Faserstoffe, die die Speisen festigen, anreichern und für eine gesunde Verdauung sorgen.

Pflanzliche Kost in einer Mixtur aus Obst und Gemüse, Hülsenfrüchten und Vollkornprodukten aktivieren die Darmtätigkeit. Der Faserstoff Quinoa quillt im Darm auf, sorgt für Masse und setzt die Muskulatur in Bewegung. Die Darmbakterien bedienen sich an den Faserstoffen als Nahrung und tragen so ebenfalls zu einer gesunden Darmflora bei. Wichtig ist, dass bei der Aufnahme von Mahlzeiten mit Faserstoffen wie Quinoa reichlich Wasser getrunken wird, damit die Faserstoffe quellen und für den Transport der Nahrung sorgen können. Wegen seiner

  • quellenden Eigenschaften
  • und als Lieferant von Vitaminen und Nährstoffen

ist Quinoa ein ideales diätisches Lebensmittel, das in unterschiedlicher Form vertrieben wird.

Quinoa in der Kosmetik

In der veganen Szene ist die Quinoa auf dem Siegeszug. Neben der unbestritten gesunden Nahrungsquelle werden Auszüge und Extrakte aus der Quinoa in

  • Shampoos,
  • Haarspülungen,
  • Körpercremes
  • und Gesichtspflegecremes

verarbeitet. Quinoa-Protein in Haarsprays fixiert die Frisur, in Shampoos und Spülungen sorgt es für Volumen und Glanz. Beliebt ist es auch als Zusatzstoff in Seifen und Gesichtscreme, denn das Quinoaextrakt sorgt durch seine zellstärkenden Wirkstoffe für ein gesundes, frisches Hautbild.

Wirkungen von Quinoa

Die Quinoa Pflanze hat verschiedene positive Wirkungen auf den Organismus. Schon zu Zeiten der Inkas und Azteken war sie für ihre heilenden Kräfte bekannt.

Quinoa schafft Ausgeglichenheit und positive Grundstimmung

Oft sind Antriebslosigkeit und Depression Anzeichen für einen Mangel an Serotonin. Bei schlechter Laune und Trübsinnigkeit lässt sich ebenfalls häufig ein niedriger Serotoninspiegel feststellen. Die Aminosäure Tryptophan regt im Gehirn die Bildung des Glückshormons an. Eben diese ist in Quinoa enthalten. Daher lohnt es sich bei depressiven Verstimmungen zunächst ein sanftes Quinoa Mittel auf pflanzlicher Basis zu versuchen, bevor die Betroffenen zu starken und in der Regel synthetischen Antidepressiva greifen.

Bei der pflanzlichen Variante besteht der große Vorteil darin, dass keinerlei Nebenwirkungen auftreten. Um einen nachhaltigen Effekt zu erzielen, ist es notwendig, auf die korrekte Einnahme gemäß Packungsbeilage zu achten bzw. den Anweisungen des Arztes, Apothekers oder Heilpraktikers Folge zu leisten. Die Quinoa Samen werden überwiegend zu Pulvern und Kapseln verarbeitet und mit Flüssigkeit eingenommen. Die einfache Vermischung von Quinoa-Samen mit handelsüblichen Nahrungsmitteln reicht nicht aus.

Widerstandsfähiger werden dank Quinoa

Der Mensch kann durch den Verzehr von Quinoa seine Widerstandsfähigkeit steigern. Die große Menge an Vitamin C stärkt das Immunsystem. Das führt dazu, dass Betroffene weniger anfällig für Krankheiten sind. Der hohe Anteil an Mangan und Kupfer aktiviert die Enzyme, die den roten Blutkörperchen Schutz vor freien Radikalen bieten. Laut einer Studie soll die Einnahme von Quinoa vor Krebs schützen. Das liegt an dem hohen Gehalt von Lysin. Wenn genug davon im menschlichen Körper vorhanden ist, können sich die vorhandenen Krebszellen weniger schnell und weniger aggressiv ausbreiten.

Quinoa als Mittel gegen weitere Krankheiten

Eine heilende Wirkung durch die Einnahme von Quinoa Mitteln ist ebenso bei Migräne zu beobachten.

  • Der hohe Wert des Magnesiums im Quinoa Korn wirkt vorbeugend gegen die Verengung der Blutgefäße.
  • Auch die Schmerzattacken verringern sich nach Aussage von Migränepatienten und –patientinnen deutlich spürbar.

Das liegt nicht zuletzt am hohen Gehalt von Vitamin B2. Auch für Diabetiker ist die Aufnahme von Quinoa sinnvoll. Allenfalls gelangt hier ausschließlich ein geringer Anteil der Kohlenhydrate als Zucker in den Blutkreislauf. Zudem stellt das Gewächs eine gute Alternative bei Gluten-Unverträglichkeit dar. Auch Menschen mit Getreide-Allergien können auf den Inkareis zurückgreifen. Die nährstoffreiche Pflanze versorgt den Körper sogar mit mehr Vitaminen und Mineralstoffen als Getreide.

Anwendungsgebiete von Quinoa

Die Quinoa gilt als gesundes Superfood, liefert sie doch eine geballte Ladung an Mineralien, Vitaminen und Aminosäuren. Die stoffwechselfördernde Pflanze bringt reichlich Nährstoffe in den Körper und ist als Zusatz in Müslis oder als Austauschprodukt für Reis beliebt. Quinoa lässt sich nicht nur in der vegetarischen Ernährung ganz hervorragend verwenden.

Da Quinoa unter anderem auch sehr schmackhaft ist, ist sie in Zusammenhang mit einer Diät aber auch für die alltägliche Mischkost des Durchschnittsverbrauchers gut geeignet. Quinoa bereichert durch ihren leicht nussigen Geschmack jeden Speiseplan und eröffnet ganz neue Möglichkeiten, um schmackhafte Salate oder Kuchen zu kreieren. Gekochter Quinoa ist sättigend und aufgebraten in der Pfanne in Kombination mit frischem Gemüse ein echtes Highlight in jedem Speiseplan.

Knochengesundheit mit Quinoa

Quinoa hilft auch, Calcium in die Knochen zu schleusen. Deshalb gibt es Nahrungsergänzungsmittel, die mit Quinoa Extrakten dafür sorgen, dass die Knochen gestärkt werden. Sind die Knochen mit Calcium unterversorgt, werden sie brüchig und spröde. Aus diesem Grund ist die kalziumreiche Pflanze geradezu prädestiniert zur Vorbeugung gegen Osteoporose, denn die Mineralien sind schnell bioverfügbar und können umgehend vom Körper aufgeschlossen und genutzt werden.

Kalzium in Quinoa stabilisiert die Knochen

Das in Quinoa enthaltene Kalzium kann vom Körper aufgeschlossen und verwertet werden. Nimmt man jedoch Kalzium in Form von Tabletten oder Kapseln zu sich, ist die Bioverfügbarkeit vergleichsweise schlechter. Quinoa jedoch weist diese Bioverfügbarkeit auf. Zuständig hierfür sind die enthaltenen Bitterstoffe. Sie heißen Saponine . Und sind in der Schale der Körner eingelagert. Die Wirkstoffe schmecken so intensiv, dass sie selbst Insekten abschrecken. Das Positive daran ist, dass deshalb beim Anbau von Quinoa quasi keine Insektizide angewendet werden und die angebotenen Produkte entsprechend unbelastet sind.

Im Verarbeitungsprozess der Quinoa werden die Körner geschält und die Bitterstoffe gehen zum Teil verloren. Die Bitterstoffe, die von den Saponinen auf dem Korn übrig bleiben sind der Biostruktur der Zellen so ähnlich, dass die Inhaltsstoffe der Quinoa unkompliziert durch die Zellwände geschleust werden können. Sie stehen dem Zellstoffwechsel deshalb umgehend zur Verfügung und stellen das enthaltene Kalzium für den Einbau in die Knochen schnell und in großen Mengen bereit. Die stabilisierende Wirkung macht sich bei Osteoporose-Patienten messbar bemerkbar, denn die Knochendichte wird mittelfristig verbessert.

Quinoa in der Kosmetik

Ein Trend aus der Biokosmetik und der veganen Kosmetik ist Körperpflege mit Quinoa. Die Pflanze weist einen enorm hohen Gehalt an

  • Mineralstoffen,
  • Vitaminen
  • und essenziellen Aminosäuren auf.

Quinoa liefert zudem Vitamin-B für die Haut. Da das Vitamin-B sich gut in die Zellen einschleust, kurbelt es den Zellstoffwechsel an. Auf diese Weise wirken Cremes und Hautpflegeprodukte mit Quinoa regenerierend und sorgen für einen aufpolsternden Effekt.

Quinoa für die Haare

Auch für die Haarpflege eignen sich Extrakte aus Quinoa. Quinoa-Proteine sind langkettig und legen sich schützend um die einzelnen Haare. Diese Schutzhülle fixiert gezielt und verleiht dem Haar mehr Fülle. Durch die Verflechtung der einzelnen Quinoa Proteine entsteht eine sehr glatte Oberfläche, die für seidigen Glanz sorgt. Insbesondere in Verbindung mit arabischen Gummi und Reissirup in Bioqualität können so Haarpflegeprodukte kreiert werden, die den Haarschaft kräftigen und einen vollen und lockeren Sitz definieren. Haarspray gibt es in unterschiedlichen Darreichungsformen:

  • Zum einen sind klassische Haarsprayflaschen mit Druckbefüllung zu haben,
  • zum anderen sind Pumpsprays auf den Markt.
  • Es gibt Haarsprays mit starkem und weniger starkem Fixier-Effekt.

Quinoa entfaltet in Shampoos und Spülungen eine kräftigende Wirkung. Je nach Konzentration im Haarpflegemittel fällt das Ergebnis mehr oder weniger stark aus. In Spülungen sorgt Quinoa für eine besonders glatte Haaroberfläche, die die Kämmbarkeit deutlich erleichtert. Quinoa in Shampoos glättet widerspenstiges Haar wirkungsvoll. Es gibt auch Haarkuren, die mit Quinoa-Extrakt angeboten werden. Diese müssen für wenige Minuten im Haar verbleiben und sorgen für weiche, griffige Haare.

Biosiegel beim Kauf von Quinoa Körperpflege Produkten beachten

Bei der Auswahl von Hautpflege- und Haarpflegeprodukten mit Quinoa sollten Verbraucher darauf achten, dass die Produkte Bioqualität aufweisen. Hintergrund ist, dass keine Schadstoffe an den Körper gelangen. Doch da beim Anbau von Quinoa kaum Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden, ist die Gefahr relativ gering.

Quinoa bei Osteoporose

Bei Frauen spielt die Osteoporose eine größere Rolle als bei Männern. Insbesondere nach dem Klimakriterium (Wechseljahre) ist diese die Knochen betreffende Krankheit ein spezielles Frauen-Problem. Die Knochendichte nimmt ab und es kann so weit kommen, dass die Knochen spontan brechen, ohne dass von außen eine Einwirkung stattfindet. Quinoa enthält einen extrem hohen Anteil von Kalzium und dieser beugt Osteoporose vor. Knochen, die mit Kalzium angereichert werden, sind gesund und stabil.

Das in der Quinoa enthaltene Kalzium ist für den menschlichen Körper extrem gut verfügbar. Alleine deshalb ist der Verzehr von Quinoa zu empfehlen. Generell ist eine basische Ernährung günstig für eine hohe Knochendichte. In der typischen Ernährung übersäuern wir Mensch unseren Körper und tragen damit einen wichtigen Faktor zur Entstehung von Osteoporose selber bei. Umgekehrt gilt, dass eine basenreiche Ernährung, nachdem der Mensch seinen Körper umfassend entsäuert hat, für gesunde Knochen und stabile Gewebe unverzichtbar ist.

Abnehmen mit Quinoa

Mit Quinoa lässt sich Gewicht reduzieren und im Anschluss daran auch halten. Im Vergleich mit anderen Getreidesorten und anderen sättigenden Beilagen wie Reis und Kartoffeln weist Quinoa einige Eigenschaften auf, die das Abnehmen erleichtern. Durch diese Eigenschaften unterstützt Quinoa die Gewichtsabnahme effektiv.

Wer seine Ernährung durch Quinoa ergänzt, kann davon ausgehen, seinem Körper etwas wirklich Gutes zu tun. Eine dauerhafte Umstellung der Ernährungsgewohnheiten unter Berücksichtigung von Quinoa ist aus rein gesundheitlichen Gründen generell zu empfehlen. Das Gewicht verschwindet auf natürliche Weise und es lässt sich dauerhaft halten.

Zwei wesentliche Faktoren beeinflussen den Erfolg beim Abnehmen, ganz egal ob mit oder ohne Quinoa:

  • Zum einen muss das Essen schmecken! Es fällt den Betroffenen selbstverständlich erheblich leichter sich auf eine Quinoa Diät einzulassen, wenn das Essen schmackhaft ist. In jedem Fall empfiehlt es sich, einige Rezepte mit Quinoa auszuprobieren, bevor man ein endgültiges Urteil fällt.
  • Ebenfalls nicht zu vernachlässigen ist der Faktor Zeit. Meistens bleibt im Alltag nicht genügend Raum, um aufwändig zu kochen und deshalb ist es wichtig, dass auch Gerichte mit Quinoa schnell zubereitet sind.

Um dauerhaft abzunehmen kommt es also darauf an, was man ist und wie viel man ist. Im Prinzip muss jeder seinem Körper die Menge an Kalorien und Nährstoffen zuführen, die für die Aufrechterhaltung der Körperfunktionen notwendig sind. Alles sollte in Maßen genossen werden und eine einseitige Ernährung ist generell nicht ratsam.

Einer Ernährung mit Quinoa sollte gleichzeitig eine Reduktion von Zucker gegenüberstehen. Die zugeführte tägliche Kalorienmenge muss unterm Strich weniger sein, als der Körper am Tag verbraucht. Nur so lässt sich Gewicht reduzieren. Der positive Effekt von Quinoa ist, dass es Heißhungerattacken erst gar nicht entstehen lässt. Normalerweise brauchen Menschen, die nach einer Diät leben, einen recht eisernen Willen, um diese durchzuhalten. Quinoa schalte zumindest den Hunger auf Süßigkeiten vorübergehend aus, so dass der Verzehr von Kalorienbomben der Vergangenheit angehört.

Ideale Nährstoffkombination in Quinoa

Mahlzeit mit Quinoa liefern dem Körper essenzielle Nährstoffe, die im Idealfall durch Obst und Gemüse ergänzt werden sollen.

  • Quinoa ist kalorienarm und sättigt.

Das liegt am hohen Proteingehalt der Körner. Proteine sättigen länger als es beispielsweise Kohlenhydrate tun.

  • Außerdem ist der Fettanteil in Quinoa verhältnismäßig niedrig. Die Fette, die in Quinoa enthalten sind, sind für den Körper lebensnotwendig und in einer idealen Kombination vorhanden.
  • Der glykämische Index von Quinoa ist niedrig und das bedeutet, dass der Insulinspiegel bei ihrem Verzehr keinen starken Ausschlag erfährt. Das wiederum sorgt dafür, dass – wie oben angesprochen – Heißhungerattacken ausbleiben.
  • Die Ballaststoffe in Quinoa sättigen und füllen den Magen, ohne übermäßig viele Kalorien zuzuführen.

Alles zusammengenommen macht Quinoa zu einer wahren Wunderwaffe im Kampf gegen die Pfunde.

Quinoa in der Küche

Quinoa als gesundes Nahrungsmittel

Quinoa ist nicht nur gesund und enthält

  • Calcium,
  • Eisen,
  • Zink,
  • Magnesium
  • und mehrfach ungesättigte Fettsäuren,
  • sondern es liefert darüber hinau Vitamin B und Vitamin E.

Es schmeckt leicht nussig und kann sich durch den Zusatz von Honig oder Agavensirup zu einem adäquaten Ersatz für Milchreis verarbeiten lassen. Quinoa ist glutenfrei, liefert eine geballte Ladung von Eiweiß sowie viele Mineralstoffe. In der Rohkost schmeckt Quinoa hervorragend zu Feldsalat oder Rucola.

Pseudogetreide Quinoa

Quinoa ist ein so genanntes Pseudogetreide. Es lässt sich wie Getreide verwenden, ist botanisch gesehen aber keines. Man kocht es mit Wasser, kann es jedoch auch direkt in Gemüsebrühe erwärmen. Es ist eine Beilage zu Hauptgerichten oder Hauptmahlzeit selbst. Bei uns in Deutschland werden ausschließlich die Samen verwendet.

Außerdem sind auch die Blätter der Quinoa zum Verzehr geeignet. In Südamerika beispielsweise gelangen sie als Blattsalat oder als Begleiter von warmen Maisgerichten und Suppen auf den Tisch. Als sättigende Suppenbeilage ist Quinoa sehr zu empfehlen. Es lässt sich zu vegetarischen Bratlingen verarbeiten oder in Gemüseaufläufen verwenden.

Aus den Samen der Quinoa wird Mehl hergestellt, sodass dieses als Basis für schmackhafte Pfannkuchen oder verschiedene Gebäcksorten und Kuchen Anwendung findet. In Form von Schrot und Flocken gelangt Quinoa ins Müsli und kann damit adäquat Haferflocken ersetzen. Das Pseudogetreide hat es besonders den Veganern angetan. Gerade in Kombination mit Spinat und Pilzen kommt der Geschmack hervorragend heraus und harmoniert mit ihnen zu einem kulinarischen Highlight.

Quinoa in der vegetarischen Ernährung

Die Samen der Quinoa Pflanze haben einen nussartigen Geschmack und sind vielseitig in der vegetarischen Küche anwendbar. Klein und rund ähneln sie einem Reiskorn. Auch die Zubereitung ist vergleichbar, denn man kann Quinoasamen kochen. Sie sind eine beliebte Beilage zu Suppen, werden in vegetarischen Eintöpfen verwenden oder dienen als Grundlage für Bratlinge. Damit sind sie eine willkommene Abwechslung zu Grünkernen.

Kuchen und Gebäck mit Quinoa

Aus Quinoa Samen lassen sich Mehlprodukte herstellen. Dieses Mehl wird zu leichten Teigen verarbeitet, kann jedoch nicht als einziges Mehl verwendet werden. Das Mehl der Quinoa Planze benötigt eine Zugabe von etwa 25 % Weizenmehl. Grund hierfür ist, dass Quinoa kein klebendes Eiweiß enthält, was jedoch für die Herstellung von Kuchen erforderlich ist. Eine weitere Möglichkeit, Quinoa in der vegetarischen Ernährung zu nutzen, ist

  • in Form von Schrot,
  • Quinoa-Flocken
  • und Keimlingen.

In allen drei Varianten schmeckt es sehr gut in Süßspeisen und auch im Müsli.

In jeder Darreichungsform versorgt man den Körper mit Kalzium, Magnesium, Eisen und Zink. Auch die Vitamine E und B2 sowie viel Eiweiß und essenzielle Aminosäuren werden dem Körper zugeführt.

Zubereitung von Quinoa in warmen Speisen

Eine typische Zubereitung von Quinoa ist, es als ganzes Korn mit Keimling und Schale kurz zu kochen. Es quillt bis auf das Dreifache auf und sättigt sehr gut. Die ideale Garzeit für Quinoa liegt bei 15 Minuten in leicht gesalzen Wasser. Zum Kochen wird dem Quinoa die doppelte Menge an Wasser zugesetzt. Das Wasser wird zusammen mit dem Quinoa erhitzt und dann auf kleiner Flamme zugedeckt stehen gelassen. Die Quinoa Körner quellen auf. Nach dem Kochen sollte man die Körner unter fließendem heißem Wasser abspülen, damit sich die Bitterstoffe, die in geringer Menge in den Schalen sitzen, herauslösen.

Wegen des bitteren Beigeschmacks ist Quinoa auch nicht für die Ernährung von Kleinkindern geeignet. Quinoa ist jedoch nicht nur für die vegetarische Ernährung eine Bereicherung, sondern stellt auch für die herkömmliche Mischkost ein gesundes und schmackhaftes Nahrungsmittel dar.

Kochen mit Quinoa

Kochen mit Quinoa gelingt leicht. Im Prinzip gibt es drei Möglichkeiten, Quinoa für das Kochen zu nutzen. Entweder man röstet das Pseudogetreidekorn mit etwas Olivenöl in der Pfanne kurz an und genießt so das dezente, nussige Aroma. Die andere Variante ist das Kochen in Wasser oder Brühe. Hierzu werden zwei Teile Flüssigkeit und ein Teil Quinoa in einen Topf gegeben und abgedeckt. Sobald das Wasser köchelt, benötigt der Quinoa noch eine knappe Viertelstunde, bis er gar ist.

Backen mit Quinoa

Quinoa Mehl ist nicht zu 100 % als Austauschprodukt für Weizen- oder Roggenmehl einsetzbar. Denn Quinoa fehlt das Klebereiweiß, das beim Backvorgang von essenzieller Bedeutung ist. Es sorgt zum Beispiel für die krosse Kruste bei Brot und Brötchen. Quinoa ist ein Gänsefußgewächs und kein Getreide, deshalb ist es nur als kleiner Bestandteil in einem Teig nutzbar. Allerdings kann nicht nur Quinoa Mehl zum Backen verwendet werden, sondern auch das ganze Korn, das zu Frühstücksflocken oder Puffreis verarbeitet wird.

Quinoa Rezepte

Quinoa ist gesund und vielseitig in der Küche einsetzbar. Man kann Quinoa im Salat verwenden und in einer Gemüsepfanne ist es eine enorme Bereicherung.

  • Auch in der vegetarischen und in der veganen Küche hat Quinoa inzwischen Einzug gehalten.
  • Es schmeckt jedoch auch zu Fisch, zu Fleisch oder pur.
  • Selbst als Süßspeise ist Quinoa hervorragend einsetzbar.

Quinoa Salat

Da es in unseren Breiten keinen frischen Quinoa gibt, greifen Verbraucher auf Quinoa Samen zurück, um ihn im Salat zu verarbeiten. Quinoa schmeckt mit Fleisch und mit Käse genauso gut, wie mit Blattsalaten, Obst und Gemüse sowie Nüssen.

Schnell und einfach zubereitet: Quinoa Salat als Beilage

Eine leckere Alternative zu den üblichen Beilagensalaten stellt der Quinoa Salat dar. Dieser schmeckt unter anderem gut zu Hähnchenbrust in Kombination mit Kürbiskernen.

Zutaten für den Quinoa Salat:

  • 150 g Quinoa
  • eine Avocado
  • 10 Cherrytomaten
  • zwei Frühlingszwiebel
  • eine Zitrone
  • Petersielie
  • eine Knoblauchzehe
  • Olivenöl undBalsamico-Essig
  • Salz und Pfeffer

Der Quinoa wird mit kaltem Wasser abgewaschen und dann mit Salz zum Kochen gebracht. Sobald der Siedepunkt erreicht ist, wird die Hitze zurückgedreht, sodass der Quinoa auf kleiner Flamme köchelt. Nach einer Viertelstunde spült man den Quinoa erneut unter fließendem Wasser ab und lässt ihn im Sieb abkühlen und abtropfen.

Während der Quinoa kocht, wird die Avocado halbiert und das Fruchtfleisch herausgelöst. Es wird klein geschnitten und mit Zitronensaft vermengt.

Die Cherrytomaten werden klein geschnitten und mit der Avocado und den in Ringen geschnittenen Frühlingszwiebeln vermengt und dann mit etwas Salz und Pfeffer abgeschmeckt.

Für das Dressing gibt man das Olivenöl, einen Spritzer Essig die Petersilie und die Knoblauchzehe in ein hohes Standgefäß und püriert es zusammen mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer fein durch. Dressing, Quinoa und das Gemüse wird miteinander vermischt und zum Schluss noch einmal fein abgeschmeckt. Der Quinoa benötigt nun etwa 30 min zum Durchziehen.

Sättigendes Hauptgericht: Quinoa Salat mit Trauben

Quinoa ist auch sehr gut in einer Hauptmahlzeit zu verarbeiten. Für den Quinoa-Trauben-Salat benötigt man:

  • 100 g Quinoa
  • 200 g Kichererbsen (Abtropfgewicht, Dose)
  • Olivenöl
  • Zimt
  • rote Zwiebeln
  • 200 g Trauben
  • eine Chili
  • 100 g getrocknete Rosinen oder getrocknete Cranberries
  • Petersilie
  • Olivenöl
  • Orangensaft
  • Salz und Pfeffer.

In einem Topf mit 250 ml kaltem Wasser wird der Quinoa hinein gegeben und kräftig aufgekocht. Bei kleiner Hitze köchelt der dann so lange, bis er das gesamte Wasser aufgenommen hat.Der Quinoa wird in eine Schüssel zum Abkühlen gegeben.

Nun erhitzt man das Olivenöl in einem Topf, gibt eine Prise Zimt dazu und rührt das Gemisch eine Weile. Hinein kommen die Kichererbsen, die etwa 7 min aufgebraten werden. Quinoa und Kichererbsen werden vermischt und mit gehacktem Chilis, klein geschnittenen Zwiebeln und halbierten Trauben sowie den Rosinen bzw. Cranberries und der klein geschnittenen Petersilie vermengt. Als Dressing werden Olivenöl und Orangensaft mit Salz und Pfeffer vermischt und abgeschmeckt.

Das Dressing kommt über den Salat, der sofort verzehrfertig ist.

Sättigend und gesund: Gemüseauflauf mit Quinoa

Ein Genuss ist ein Gemüseauflauf mit einer Kruste aus Quinoa. Aus den Zutaten Sellerie, Steckrüben und Kartoffeln lässt sich im Handumdrehen ein wahrer Klassiker zaubern, der durch Quinoa das gewisse Extra bekommt. Für die Zubereitung sollte man sich allerdings schon 2-3 h Zeit nehmen. Dazu braucht man für zwei Personen:

  • 75 g Knollensellerie
  • 150 g Steckrüben
  • 150 g Kartoffeln
  • 70 g Quinoa
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • 25 g Streukäse od. Parmesan
  • 125 g Schalotten
  • Nelken
  • Lorbeerblätter
  • 1 El Butter
  • 10 g Mahl
  • 380 ml Milch
  • Salz und Pfeffer
  • Muskat
  • Zucker
  • Senf

Der Quinoa wird unter heißem Wasser abgespült und in der Gemüsebrühe 15-20 Minuten geköchelt. Danach lässt man den geöffneten Topf stehen, um den Quinoa abzukühlen. In der Zwischenzeit dünstet man die Schalotten mit Nelken und Lorbeer sowie der Butter an. Danach gibt man Mehl hinzu, das die Feuchtigkeit innerhalb von 3-4 Minuten aufnimmt. Nun gibt man löffelweise die Milch hinzu und kocht sie langsam auf. Gewürzt mit Salz, Pfeffer, Zucker, Muskat und Senf ergibt sich eine Sauce, die innerhalb von 40-50 Minuten auf etwa 200-250 ml eingekocht wird. Wichtig ist während des Einkochens regelmäßig umzurühren.

Steckrüben, Sellerie und Kartoffeln werden geschält und zusammen mit den Möhren und Schalotten fein gewürfelt. Nach Belieben können die Kartoffeln auch grober gewürfelt werden. Die Auflaufform wird eingefettet und das Gemüse hineingegeben. Nun folgt die eingekochte Senfsauce, die in die Auflaufform eingefüllt wird. Im vorgeheizten Backofen wird der Auflauf bei 180° Ober-/Unterhitze für eine gute Stunde gegart. Gut 5 Minuten vor Ende der Garzeit wird der Quinoa mit dem Käse gemischt und als Topping auf den Auflauf gegeben. Die Grillfunktion wird zugeschaltet und der Auflauf goldbraun überbacken.

Veganes Highlight: Pilzpfanne mit Rotweinsauce an Quinoa

Quinoa kommt in Verbindung mit Spinat und Pilzen hervorragend zur Geltung. Ein raffiniertes Aroma aus reduziertem Rotwein und Orangensaft ergeben eine äußerst köstliche Speise. Zur Zubereitung der Pilzpfanne für zwei Portionen benötigt man:

  • 8 g getrocknete Steinpilze
  • 70 ml Rotwein
  • 70 ml Orangensaft
  • zwei Esslöffel Gestenmalzsirup
  • 15 g Schalotten
  • eine halbe Knoblauchzehe
  • zwei Esslöffel Rapsöl
  • 100 g Quinoa-Mischung
  • 100 g Blattspinat
  • 150 g Champignons1
  • 150 g Kräuterseitlinge
  • Salz und Pfeffer

Die Steinpilze werden in 250 ml heißem Wasser eingeweicht und mit Rotwein und Orangensaft bei starker Hitze auf etwa vier Esslöffel eingekocht. Hinzu kommt der Gestenmalzsirup, der in die reduzierte Sauce eingerührt wird. Den Sud zur Seite stellen.

Schalotten und Knoblauch werden fein gewürfelt und in einem zweiten Topf mit einem Esslöffel Rapsöl 5 Minuten bei mittlerer Hitze glasig gedünstet. Der Quinoa wird löffelweise untergerührt. Die eingeweicht Steinpilze werden nun gut ausgedrückt und dass Einweichwasser zum Quinoa gegossen. Die Mischung wird mit Salz gewürzt und mit Deckel bei geringer Hitze aufgekocht. Während das Quinoa etwa 15 Minuten köcheln, werden die Steinpilze fein geschnittenen und unter den Quinoa gehoben. Spinat und Pilze werden gereinigt und klein geschnitten und in einer großen Pfanne mit einem Esslöffel Rapsöl erhitzt. Zunächst werden die Champignons bei starker Hitze 2 Minuten anbraten, danach schaltet man die Platte herunter, fügt die restlichen Pilze hinzu und brät diese weitere 5 Minuten. Danach folgt das Abschmecken mit Salz und Pfeffer. Zum Schluss wird der Spinat unter die Pilze behoben und das Quinoa hinzugefügt. Zum Schluss wird die Rotweinreduktion als Dressing über das Gericht geträufelt.

Süße Schokokekse mit Quinoa

Ein schnelles Rezept sind Schokoladenkekse mit Quinoa.

Dazu braucht man:

  • ein Ei
  • 80 g Butter
  • 150 g Zucker
  • 0,1 l Milch
  • 100 g gemahlenen Quinoa
  • 200 g Weizenmehl
  • einen Teelöffel Backpulver
  • ein Fläschchen Rumaroma
  • 50 g geraspelte Zartbitter-Schokolade oder Kuvertüre

Ei, Zucker, Milch und Butter werden schaumig geschlagen und mit dem Mehl aus Quinoa und dem Weizenmehl sowie Backpulver vermischt. Nun fügt man noch das Rumaroma und die geraspelte Schokolade hinzu. Die Kekse werden aus dem Teig geformt und auf einem Antihaftpapier ausgelegt. Die Kekse backen bei 180° etwa 15-20 Minuten.

Saftiges Hefebrot mit Quinoa

Für dieses Milde Brot benötigt man:

  • 400 g Weizenmehl bzw. Vollkornmehl
  • 150 g fein gemahlenes Quinoa
  • einen Würfel Hefe
  • 10-15 g Salz
  • 250 ml lauwarmes Wasser
  • drei Esslöffel Sonnenblumenkörner
  • drei Esslöffel Kürbiskerne sowie Sesam zum Verzieren

Die Mehlsorten werden miteinander vermischt und in der Mitte eine Mulde hineingedrückt. Hier wird nun die Hefe hineingebröckelt und mit 100 ml Wasser angegossen. Aus einem Teil des Mehls und dem Wasser wird der erste Teig angerührt und die Schüssel abgedeckt an einen warmen Ort gestellt.

Nach 20 Minuten holt man den Topf wieder hervor, gibt Salz und das restliche Wasser hinzu. Danach wird die Mischung etwa 5 Minuten lang mit dem Handrührgerät geknetet und zum Abschluss auf höchster Stufe vermengt.

Dann werden die Kerne hinzugeben und untergeknetet. Der Teig wird zum Backen entweder in eine gefettete Form eingefüllt oder auf ein Blech im Brotform gelegt und die Oberseite mit dem Sesam verziert.

Bei Bedarf können auch weitere Sonnenblumenkerne oder Kürbiskerne auf die Kruste gestreut werden. Nun ruht der Teig weitere 30 Minuten an einem warmen Ort. Inzwischen wird der Backofen auf 250° vorgeheizt und der Teig 15 Minuten mit Unterhitze gebacken. Danach wird auf 180° herunter geregelt und weitere 20-25 Minuten gebacken. Das fertige Brot muss auskühlen und ist dann im Kühlschrank 3 bis 4 Tage haltbar.

Quinoa kaufen

Wer Quinoa kaufen möchte, sollte einige grundlegende Tipps beachten. Quinoa ist nämlich nur in ausgewählten Reformhäusern und Bioläden und bei einigen Anbietern im Internet zu finden. Das Pseudogetreide sollte auch entsprechend sachgerecht gelagert werden, damit die Haltbarkeit gewährleistet ist.

Kennzeichnung von Quinoa prüfen

Quinoa sollte nur in guter Bio-Qualität in den Haushalt kommen. Deshalb ist beim Einkauf auf eine besondere Kennzeichnung der Verpackung zu achten. Empfehlenswert ist der Kauf von Produkten, die aus ökologischem oder kontrolliert biologischem Anbau kommen. Diese Waren sind überwiegend in Reformhäusern und Naturkostläden zu finden. Manche gut sortierten Supermärkte führen ebenfalls Quinoa im Sortiment, doch das ist eher selten.

Quinoa wird entweder als ganzes Korn oder als Mehl angeboten, seltener sind Puffreis oder Flocken im Angebot. Die Blätter der Quinoa, die ebenfalls essbar sind, sind quasi in Deutschland nicht erhältlich. Doch falls sie angeboten werden, sollten Verbraucher auch hier darauf achten, dass sie aus biologischem Anbau ohne Einsatz von Pflanzenschutzmitteln stammen.

Haltbarkeit von Quinoa optimieren

Bei der Lagerung von Quinoa ist zu beachten, dass dieses durchweg kühl und dunkel aufbewahrt werden sollte. Wird es hell und warm gelagert, finden sich schnell Motten ein oder Pilze und Bakterien zersetzen das wertvolle Gänsefußgewächs innerhalb kurzer Zeit. Die Haltbarkeit wird weiter erhöht, wenn Quinoa luftgeschützt verwahrt wird. Nach Aufbrechen der Verpackung ist es empfehlenswert, Quinoa so schnell wie möglich zu verbrauchen. Je nach Produktform kann Quinoa nämlich sehr schnell ranzig werden. Quinoa Flocken halten sich nur wenige Tage, bevor sie ungenießbar werden. Ansonsten ist die Haltbarkeitsangabe auf der Verpackung zu beachten.

Top 3 Quinoa Produkte bei Amazon

Die folgende Quinoa Bestenliste soll Rückschlüsse auf die Qualität und Beliebtheit von Quinoa bei Amazon möglich machen. Für die Ermittlung unserer Bestenliste greifen wir entsprechend auf verifizierte Verkaufszahlen und Kundenbewertungen von Amazon zurück. Die Quinoa, die Sie in der nachfolgenden Liste finden, sind entsprechend am besten von Kunden beurteilt worden. So sehen Sie auf einen Blick, welche Quinoa am beliebtesten sind und von den Kunden am besten bewertet und getestet wurden. Zusätzlich sind jene Quinoa farblich markiert, die aktuell zu einem reduzierten Preis erhältlich sind.

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Hinweis: Aktualisierung am 17.07.2018 über Amazon Product Advertising API. Daten und Preise können sich ggf. geändert haben. Über das Amazon.de Partnerprogramm verdienen wir Provisionen für qualifizierte Käufe.

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