Mandelentzündung

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Mandelentzündungen gehören in Deutschland zu den zwanzig häufigsten Gründen für einen Arztbesuch. Kinder und Jugendliche sind von dieser Erkrankung besonders oft betroffen. Grundsätzlich kann eine Tonsillitis jedoch in jedem Alter auftreten.

Symptome einer Mandelentzündung

Eine akute Mandelentzündung ist an den damit einhergehenden Symptomen leicht zu erkennen. Besonders auffallend sind die geschwollenen, vergrößerten Gaumenmandeln. Je nach Auslöser und Stadium der Erkrankung können die Mandeln zusätzlich gerötet oder von weißen Flecken oder großen weißlichen Belägen überzogen sein. Schmerzen beim Schlucken oder beim weiten Öffnen des Mundes, wie beim Gähnen, sind meist die ersten Anzeichen, die ein Patient bemerkt.

Der Schmerz ist in der Regel gut lokalisierbar, kann allerdings auch ausstrahlen, insbesondere in die Ohren. Die Entzündung bewirkt häufig ein Anschwellen der Lymphknoten, hauptsächlich der im Kieferwinkel. Gleichzeitig kommt es zu allgemeinen Symptomen wie Mattigkeit, Müdigkeit, Abgeschlagenheit und einer Leistungsminderung. Kopfschmerzen und Fieber können ebenfalls Begleiterscheinungen einer Mandelentzündung sein. Bei einigen Erkrankten klingt die Stimme belegt, andere klagen über einen bitteren Nachgeschmack nach der Nahrungsaufnahme oder über vermehrten Speichelfluss.

Hiervon abzugrenzen ist die chronische Mandelentzündung. Bei dieser fehlen zumeist die genannten akuten Symptome. Vielmehr ist sie durch allgemeine Anzeichen wie Abgeschlagenheit und Konzentrationsschwäche gekennzeichnet. Schluckbeschwerden sind eher selten. Dafür treten häufig ein übler Geschmack im Mund und Mundgeruch auf. Die Lymphknoten sind dauerhaft geschwollen, schmerzen jedoch nicht. Eine chronische Mandelentzündung kann immer wieder in eine akute Tonsillitis übergehen, welche die typischen Beschwerden mit sich bringt.

Vorsicht – Ansteckungsgefahr

Die Mandelentzündung ist eine hoch ansteckende Krankheit. Zumeist wird sie durch Streptokokken ausgelöst. Diese werden über den Nasen-Rachen-Raum durch eine sogenannte Tröpfchen-Infektion übertragen. Das heißt, sie sammeln sich in den wässrigen Sekreten des Nasen-, Mund- und Rachenraums an und gelangen dann über kleine Tröpfchen von Mensch zu Mensch. Hustet oder niest ein Betroffener oder kommt es auf andere Weise zum Austausch von Speichel, können sich Menschen in der direkten Umgebung anstecken. Seltener gelangen die Erreger zuerst auf die Haut und kommen von dort aus in Kontakt mit Nase, Mund oder Speichel. Daher ist die Ansteckungsgefahr überall dort besonders groß, wo viele Menschen aufeinandertreffen, zum Beispiel in Bussen, Bahnen, Kindergärten und Klassenzimmern.

Nach einer Infektion mit den Erregern einer Mandelentzündung vergehen etwa zwei bis vier Tage bis zum Ausbruch der Krankheit. Diese Zeit wird als Inkubationszeit bezeichnet. Auch wenn in diesem Zeitraum noch keine Symptome auf die Krankheit hinweisen, besteht schon die Gefahr, andere anzustecken. Deshalb sollte bereits beim kleinsten Verdacht auf eine Tonsillitis ein Arzt aufgesucht werden. Eine Behandlung mit Antibiotika ist bei einer durch Streptokokken verursachten Mandelentzündung unbedingt notwendig und senkt die Ansteckungsgefahr praktisch ab Therapiebeginn immens. Bereits 24 Stunden nach dem Start der Behandlung gilt der Patient als nicht mehr ansteckend.

Diese Hausmittel können bei Mandelentzündung helfen

Zu den am einfachsten anzuwendenden Maßnahmen gehören Bettruhe, Lutschtabletten und weiche Nahrung. Gegen die Halsschmerzen bieten sich beispielsweise Halswickel an. Spülen und Gurgeln helfen gegen die Schmerzen und auch gegen die Entzündung. Hierzu eignen sich verschiedene Teesorten, insbesondere Salbeitee. Gegen das Fieber sind Wadenwickel zu empfehlen. Durch kalte Wickel kann die Körpertemperatur um bis zu einem Grad gesenkt werden. Auch das allgemein bekannte „Ausschwitzen“, das gleichzeitige Warmhalten des Körpers von innen (heiße Getränke) und außen (Bettruhe), ist ein gutes Mittel gegen Fieber. Schmerzmittel können bei den meisten akuten Beschwerden Abhilfe schaffen.

Bekanntlich gibt es unzählige, weitere Hausmittel, die man gegen eine Mandelentzündung einsetzen kann. Den Artikel möchten wir deshalb dahingehend noch ergänzen. Anlass hierzu war insbesondere der Fund des Hausmittels “Bratapfel”, welches tatsächlich bei einer Mandelentzündung helfen soll. Streicht man etwas Honig auf einen wie gewohnt zubereiteten Bratapfel, so beruhigt dieser zusätzlich die Schleimhäute. Diesen sollte man handwarm zu sich nehmen. Der Manuka Honig in heißer Milch ist ein weiteres, sehr wirksames Hausmittel gegen Halsschmerzen.

Die Enzyme, welche sich im Apfel befinden, regen den Heilungsprozess der Schleimhäute im Hals an. Zudem wird die Heilung beschleunigt.

Die dabei häufig auftretenden Halsschmerzen kann man zusätzlich mit Schüßler-Salzen angehen. Laut http://www.netdoktor.de/schuessler-salze/halsschmerzen/ wird die Nummer 3 Ferrum phosphoricum empfohlen. Hierbei gibt es die äußere und innere Anwendung. Auch die Nr. 12 Calcium sulfuricum kann zu diesem Zwecke herangezogen werden. Die Dosierung liegt hierbei bei 10-30 Tabletten am Tag.

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