Was ist eine akute Bronchitis?

Eine akute Bronchitis verläuft in der Regel unkompliziert. Als Ursache kommt eine virale Infektion infrage. Eine akute Bronchitis kann allerdings auch zu Lungenentzündung führen und kann auch chronisch verlaufen.

Um diese beiden Verlaufsformen zu vermeiden ist eine Behandlung von akuter Bronchitis vonnöten. Bei einer Bronchitis handelt es sich um eine Entzündung der Schleimhäute der unteren Atemwege. An sich sind die großen Atemwege, also die Bronchien von der Entzündung betroffen, doch die Erkrankung kann sich auch weiter ausbreiten. Hier sind dann die Luftröhre und die kleinen Bronchiolen von der Entzündung betroffen. Obwohl die Hauptursache Viren sind, kann eine akute Bronchitis durchaus auch von Bakterien verursacht werden. In solchen Fällen wird häufig Antibiotika verabreicht.

Umwelteinflüsse, insbesondere Rauch von Zigaretten, Zigarren, Pfeifen etc. können die Bronchien schwer schädigen und so dazu beitragen, dass diese leichter von Erregern befallen werden können. Bronchitis ist eine der häufigsten Erkrankungen der Atemwege überhaupt. Besonders im Frühjahr und Herbst erkranken viele Menschen an Bronchitis. Meist entwickelt sich die Erkrankung hier aus einer Erkältung.

Viren als Ursache Nummer eins

In etwa 90% aller Bronchitis-Erkrankungen können Viren für die Krankheit verantwortlich gemacht werden. Die übrigen 10% verteilen sich auf Bakterien, Rauchen und anderen Umwelteinflüssen. Bei Kindern kann eine Bronchitis auch aus einer Masern-Erkrankung entstehen. Häufig ist auch eine Entstehung von Bronchitis nach einer Infektion von Echoviren, Coxsackieviren, oder von Adenoviren. Dagegen tritt Bronchitis bei Erwachsenen auf, nachdem sie sich mit Influenzaviren infiziert hatten. Gewöhnliche Schnupfenviren können für eine akute Bronchitis ebenfalls als Ursache genannt werden. Bakterien sind nur selten für eine Bronchitis ursächlich verantwortlich. In der Regel ist die akute Bronchitis vielmehr eine Sekundärinfektion, wobei die Bronchien bereits durch Viren geschwächt sind. Auf den durch Viren bereits geschwächten Bronchien lassen sich die Bakterien gerne nieder. Bakterielle Bronchitis kann nach einer Infektion mit Streptokokken auftreten, wobei auch andere Bakterien infrage kommen. Eine Chlamydien-Infektion der Mutter kann bei der Geburt auf das Baby übertragen werden. Diese Infektion kann somit bei Säuglingen und Kleinkinder eine Bronchitis verursachen.

Wo liegt der Unterschied zwischen Husten und Bronchitis?

Husten ist die Leitbeschwerde bei einer akuten Bronchitis, der hauptsächlich morgens auftritt, aber auch über den Tag anhalten kann. Fieber, Gliederschmerzen, Schnupfen und Heiserkeit zählen ebenfalls zu den üblichen Symptomen, die bei einer akuten Bronchitis auftreten. Tränende Augen und ein Brennen in der Brust können auftreten. Eine Bronchitis beginnt meist mit trockenem Reizhusten, der einige Tage anhält. Danach löst sich der Schleim allmählich und führt zu einem starken Husten. Schleimlösende Mittel tagsüber und Hustenstiller nachts können den Husten erträglicher machen und so zumindest zu etwas Schlaf verhelfen. Der Schleim, der beim Husten hochkommt, kann in den oberen Atemwegen mit Bakterien in Berührung kommen. Schluckt man den Schleim wieder runter, verschlechtert sich meist der Zustand der Betroffenen. Die Folge ist gelb-grüner Schleim, der sich immer wieder von den Bronchien löst. Schleimiger, gelblich-grüner Auswurf ist in jedem Fall ein Grund, zum Arzt zu gehen. Bei Patienten, die einen sehr hartnäckigen Husten haben, kann sich auch etwas Blut in den Schleim mischen. In der Regel ist dies harmlos, zur Sicherheit sollte man jedoch eine Röntgenaufnahme der Lungen machen lassen.

Ursachen und Risikofaktoren wie kommt es zur akuten Bronchitis?

Für die Diagnose ist die Befragung der Patienten sehr wichtig. Eine zentrale Rolle spielen die Beschwerden. Die körperliche Untersuchung beginnt meist mit dem Abhören der Lunge. Befindet sich in den Bronchien loser Schleim, hört der Arzt blubbernde, oder rasselnde Geräusche. Ein so genanntes Pfeifen in den Lungen entsteht, wenn sich der Schleim festsetzt und sich nicht gut lösen kann. Zur Absicherung untersucht der Arzt zusätzlich die Ohren, den Mund- und Rachenraum.

Eine Tastuntersuchung der Lymphknoten im Halsbereich gehört ebenfalls zur körperlichen Untersuchung. Sofern der Patient Fieber und einen eitrigen Auswurf hat, wird eine Blutuntersuchung notwendig. Die Blutuntersuchung gibt Aufschluss darüber, ob es sich um eine Virus- oder Bakterieninfektion handelt. Bei einer bakteriellen Infektion kann die Gabe von Antibiotika notwendig sein. In manchen Fällen kann auch eine Laboruntersuchung des Schleims angeordnet werden.

Ein Abstrich aus dem Mund- und Rachenraum, sowie der Nase kann für eine bakteriologische Untersuchung abgenommen werden. Eine Röntgenaufnahme von den Lungen ist meist erst dann erforderlich, wenn sich der Zustand des Patienten rasch und stark verschlechtert, oder wenn sich der Schleim auch mit schleimlösenden Mitteln nicht löst. Insbesondere, wenn sich der Zustand des Patienten verschlechtert, ist es wahrscheinlich, dass sich eine Lungenentzündung ankündigt. Blutiger Auswurf kann harmlos sein, kann aber auch ein Hinweis auf bösartige Tumore sein. Hier gilt die Ursache unbedingt zu klären.

Antibiotika nicht immer das Mittel der Wahl

Eine leichte akute Bronchitis kommt auch ohne Medikamente aus und heilt meist problemlos aus. Schleimlösende und Husten stillende Medikamente, die auch rezeptfrei in den Apotheken erhältlich sind helfen jedoch dabei, den Schleim in den Bronchien zu lösen und nachts für etwas Ruhe zu sorgen. Tritt jedoch Fieber auf und kommt es zu einem eitrigen Auswurf, so sollte man unbedingt einen Arzt aufsuchen.
Die Patienten selbst können einiges zu ihrer Genesung beitragen. Ruhe ist die wichtigste Maßnahme. Überanstrengen Sie sich nicht. Schlaf fördert die Heilung. Also: Schlafen Sie sich gesund. Trinken Sie viel Wasser, oder Tee, um den Schleim lösen zu können. Inhalieren Sie Kamille, oder Salz. Das hilft dabei, die Nasen-, Mund- und Rachenschleimhäute zu befeuchten und Kamille wirkt zudem auch antibakteriell. Das Abhusten des Schleims wird so etwas erleichtert. Schwitzen ist gesund. Ein heißes Bad, ohne Zusätze schenkt dem Körper vor allem Ruhe.
Danach nach Möglichkeit sofort in das vorgewärmte Bett und gut zudecken. Vitamin C braucht der Körper jetzt. Trinken Sie Tee, oder heißes Wasser mit Zitronensaft. Medikamente, wie Antibiotika, oder Mittel gegen Fieber sollten nur dann verabreicht, oder eingenommen werden, wenn hierzu auch Anlass besteht.

Akute Bronchitis ist meist harmlos und verläuft unkompliziert

Akute Bronchitis heilt in der Regel binnen einer Woche aus, sonstige körperliche Gesundheit vorausgesetzt. Dauert die Erkrankung länger, als etwa zehn Tage, ist es ratsam, ärztlichen Rat einzuholen. Bei Patienten mit geschwächtem Immunsystem können sich Komplikationen entwickeln. In diesen Fällen kann eine Bronchitis in eine Lungenentzündung übergehen, oder einen chronischen Verlauf nehmen. Bronchitis bei Kindern kann zu einer so genannten Bronchiolitis führen, aus der sich häufig weitere, chronische Erkrankungen der Lunge, oder der unteren Atemwege ergeben.

Bronchitis Vorbeugen

Bronchitis kann man nicht gezielt vorbeugen. Allerdings ist eine gesunde Ernährung gut für das körpereigene Abwehrsystem. Eine Schutzimpfung gegen Grippe ist empfehlenswert, insbesondere für Menschen ab 60 Jahren, oder für Patienten mit geschwächtem Immunsystem, wie etwa AIDS, Diabetes, chronischen Lungenerkrankungen und chronischen Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems.

Quelle: Hajnalka Prohaska

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