Spirulina – die wertvolle Blaualge

Spirulina gehört zu den ältesten Lebensformen der Erde. Es zählt zu der Gattung der Cyanobakterien und ist umgangssprachlich unter dem Namen Blaualge bekannt, da es eine blaugrüne Farbe besitzt. Es gibt bis zu 35 verschiedene Arten. Das Bakterium wächst in alkalischen Salzseen und subtropischen sowie tropischen Gewässern mit hohem Salzgehalt. Spirulina entwickelt sich am besten bei einer Wassertemperatur ab 30 °C mit einem hohen Kohlenstoffdioxidgehalt. Es wird als Aquakultur kommerziell produziert und kultiviert. Die pflanzenähnlichen Bakterienstränge ballen sich zusammen und wachsen schnell. Innerhalb von zwei bis fünf Tagen kann Spirulina seine Biomasse verdoppeln.

Spirulina fördert die Gesundheit

Im Handel wird Spirulina als Mikroalge bezeichnet und als Nahrungsergänzungsmittel verkauft. Es stellt seit vielen Jahrtausenden ein wichtiges Lebensmittel für Einwohner in Afrika und Mexiko dar. Forscher bezeichnen es als Superfood, und das zu Recht: Die Inhaltsstoffe sind extrem förderlich für die Gesundheit. Spirulina enthält

  • hohe Mengen an Eiweiß und Eisen
  • und besitzt zahlreiche Mineralien,
  • Vitamine
  • und essenzielle Fettsäuren.

Spirulina ist interessant für die Wissenschaft

Etliche Studien haben die große Wirkungskraft des Bakteriums nachweisen können. Es hilft gegen verschiedene Krankheiten und beugt vorzeitigen Alterserscheinungen vor. Bewiesen ist, dass die Mikroalge

  • bei Allergien,
  • Herz-Kreislauferkrankungen,
  • Diabetes,
  • Entzündungen,
  • Vergiftungen,
  • Krebs
  • und Tumorerkrankungen

einen positiven Effekt erzielt. Die Blutwerte verbessern sich nachhaltig durch die regelmäßige Einnahme von Spirulina.

Spirulina erobert den Handel

Jedes Jahr verkaufen sich rund 3000 Tonnen Spirulina als Nahrungsergänzungsmittel. In Deutschland ist die Alge in Form von Tabletten, Kapseln oder Pulver erhältlich. Auch wird es Biolebensmitteln und Kosmetika als nährstoffreiche Zutat hinzugefügt. Zum Beispiel findet es sich in Nudelgerichten, Fruchtriegeln, Getränkepulvern, Cremes, Lotionen und anderen biologischen Produkten.

Darüber hinaus nutzen Firmen und Forschungsanstalten das Bakterium in der Biotechnologie und Biotechnik als Katalysator in Fermentationsprozessen sowie zur Gewinnung von Energie. 10 Gramm Spirulina täglich reichen aus, um den Tagesbedarf an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen zu decken.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO ist auf die Popularität der Mikroalge aufmerksam geworden. Sie empfiehlt Spirulina als sichere Ernährungsergänzung, wenn sie aus biologischem Anbau stammt, und bezeichnet es als »Nahrungsmittel der Zukunft«. Bei der Einnahme von Spirulina sind keine Nebenwirkungen bekannt.

Herkunft und Vorkommen von Spirulina

Spirulina gehört zu den Cyanobakterien, die lange Zeit unter dem Namen Blaualgen bekannt waren. Allerdings hat das Bakterium keinen echten Zellkern und ist somit nicht mit den Algen verwandt. Spirulina zeichnet sich durch seine blaugrüne Farbe aus und zählt zu den ältesten Bakterien der Welt. Forscher vermuten, dass es seit mehr als 3,5 Milliarden Jahren existiert und damit zu den ältesten Lebensformen überhaupt gehört.

Es nutzt Sonnenlicht zur Fotosynthese und produziert Sauerstoff. Deshalb wird Spirulina auch als Mikroalge bezeichnet, da dieser Generalbegriff mikroskopische Algenorganismen kennzeichnet, die Fotosynthese betreiben. Spirulina hat die Lebensbedingungen auf der Erde entscheidend verändert und dazu beigetragen, die Erdatmosphäre mit Sauerstoff anzureichern.

Die Mikroalge entwickelt mehrzellige fadenförmige Proteinstrukturen. Diese weisen einen Durchmesser zwischen 1 µm – 5 μm und eine Länge von 1 µm – 3,5 µm auf. Sie sind hintereinander in Form einer zylindrischen Spirale, ähnlich einer Schraube, angeordnet. Spirulina wächst durch Zellteilung und vermehrt sich durch den Zerfall der Proteinstrukturen.

Spirulina bevorzugt Gewässer mit hohem pH-Wert

Das Bakterium Spirulina findet sich in mineralhaltigen Salzseen, die einen hohen pH-Wert haben sowie in tropischen und salzhaltigen Gewässern in Afrika, Australien, Mittelamerika und Südastasien. Spirulina wird seit vielen Generationen von den Menschen, die an diesen Gewässern wohnen, als Nahrungsmittel benutzt. Die größten natürlichen Vorkommen des Bakteriums finden sich im Texcoco See in Mexiko sowie im Tschadsee in Zentralafrika.

Heute wird Spirulina in kontrollierter Aufzucht in flachen Wasserbecken mit direkter Sonneneinstrahlung kultiviert. Damit es optimal wächst, wird der Aquakultur zusätzlich Sauerstoff aus Druckflaschen zugeführt. Denn je mehr Kohlenstoffdioxid das Bakterium zur Verfügung hat, desto schneller entwickelt es sich. Spirulina wird, wenn es reif ist, mit einem Filter oder einer Durchlaufzentrifuge geerntet und abgepumpt. Anschließend wird die Biomasse mit Heißluft getrocknet. Dadurch bleiben wichtige Nährstoffe in der Mikroalge enthalten. Die getrocknete Masse wird in Kapseln gefüllt, zu Tabletten gepresst oder sie wird als reines Pulver in größeren Gebinden verkauft.

Video von Abenteuer Wissen zur Kultivierung von Algen

Inhaltsstoffe von Spirulina

Spirulina gehört zu den Supernahrungsmitteln. Es besitzt viele reichhaltige Inhaltsstoffe und essenzielle Nährstoffe, die der menschliche Körper benötigt. Der am meisten vorkommende Inhaltsstoff ist pflanzliches Protein. Es ist bis zu 60 Prozent in dem Bakterium enthalten, daneben finden sich viele Vitamine sowie seltene Fettsäuren.

Spirulina und Beta-Carotin

Weiterhin weist die Mikroalge Beta-Carotin auf. Es findet sich zehnmal mehr in Spirulina als in Karotten. Beta-Carotin ist für den Körper ein wichtiges Antioxidans. Er benötigt es, um Vitamin A herzustellen.

Spirulina und essenzielle Fettsäuren

Gamma-Linolensäure, kurz GLA, ist eine selten vorkommende essenzielle Fettsäure, die in hohen Mengen sonst nur in der Muttermilch zu finden ist. Diese dreifach ungesättigte Omega-6-Fettsäure bildet den Grundstoff für die Produktion von sogenannten Eicosanoiden. Das sind hormonähnliche Substanzen, die als Neurotransmitter und Immunmodulatoren im Körper wirken. Sie sind an entzündlichen Prozessen beteiligt und lindern Entzündungen und Schmerzen.

Spirulina und Eisen

Auch Eisen ist in Spirulina in großer Menge enthalten. Es ist für einen gesunden Organismus wichtig und übernimmt viele Funktionen wie zum Beispiel den Knochenaufbau. Für Vegetarier und Veganer ist Spirulina eine hochwertige Nahrungsergänzung. Denn das Bakterium enthält das wertvolle Vitamin B 12, das in Fleisch und Fisch vorkommt und für den Aufbau von roten Blutkörperchen unentbehrlich ist.

Spirulina besitzt sogar noch mehr Vitamin B 12 als Rinderleber. Darüber hinaus finden sich in Spirulina die Mehrfachzucker Polysaccharide. Sie liefern Energie und spielen bei der Zellentwicklung eine große Rolle. Zudem wirken sie im menschlichen Körper als Schleimstoffe, Reservestoffe und Nährstoffe.

Spirulina und Sulfolipid

Der wasserunlösliche Naturstoff Sulfolipid, der sich in Spirulina befindet, ist eine Antikrebs- und Antiaidssubstanz. Sie spielt bei der Interaktion und Signalübertragung von einzelnen Zellen eine wichtige Rolle. Zudem beugt Sulfolipid Virusinfektionen vor. Das in Spirulina angereicherte Pigment Phycocyanin findet sich sonst nur noch bei Rotalgen. Es hat eine purpurne bis dunkelblaue Farbe und enthält Magnesium sowie Eisen. Es wirkt sich positiv auf die Stammzellen im Knochenmark aus und fördert das Wachstum der roten und weißen Blutkörperchen im menschlichen Körper.

Etwa ein Prozent der Inhaltstoffe in Spirulina besteht aus Chlorophyll. Es ist ein entgiftendes und reinigendes Nahrungsmittel. Spirulina besitzt den höchsten vorkommenden Wert dieses Stoffes in der Natur. Carotinoide sind natürliche Farbstoffe, die eine rote oder gelbe Farbe verursachen. Sie wirken antioxidativ und schützen Organe und Systeme im Körper.

Wirkung von Spirulina

Spirulina ist ein Supernahrungsmittel und gleichzeitig ein außergewöhnlicher Wirkstoff. Die im Jahr 2010 im Fachblatt “Cardiovascular Therapeutics” veröffentlichte Abhandlung von R. Deng und TJ. Chow zeigt, dass die regelmäßige Einnahme von Spirulina verschiedenste Krankheiten und entzündliche Krankheitsgeschehen lindern und heilen kann.

Besonders bekannt ist das Bakterium dafür, dass es das Wachstum, die Verbreitung sowie die Neubildung von Krebs und anderen bösartigen Krankheiten hemmt. Zudem kann Spirulina

  • Vergiftungen der Nieren vorbeugen,
  • den Blutzuckerspiegel regulieren und
  • bei Diabetes helfen.
  • Es stimuliert die zelluläre Immunität
  • und erhöht die Produktion von Killer- und Helferzellen.
  • Darüber hinaus hemmt Spirulina Entzündungen
  • und regelt Hormone.

Das bestätigte kürzlich auch eine brasilianische Studie von Joventino, Alves und Neves.

Das Bakterium sorgt für eine schöne Haut und glänzende Haare. Es lindert Herzkreislauferkrankungen und Ekzeme und mindert allergische Reaktionen. Spirulina

  • wirkt blutreinigend
  • und entgiftend
  • und tötet feindliche Mikroben ab.

Das darin enthaltene Chlorophyll, das auch grünes Blut genannt wird, hilft gegen Anämie. Denn es unterscheidet sich nur geringfügig von Hämoglobin und kann deshalb vom Körper in den roten Blutfarbstoff umgewandelt werden.

Spirulina schützt vor schädlichen Umwelteinflüssen

Dank des Enzyms Superoxiddismutase (SOD), das gemäß ihrer Studie Ende der sechziger Jahre von Irwin Fridovich der Duke University entdeckt wurde, schützt Spirulina vor schädigenden Umwelteinflüssen, Abgasen, Medikamenten und anderen Radikalen. Die wissenschaftlichen Untersuchungen von von Yamaguchi, Sakurada und Nagumo der Showa Universität in Tokyo haben gezeigt, dass der SOD-Wert bei Krebspatienten dramatisch herabgesetzt ist.

SOD ist ein lebensverlängerndes Enzym, das sich in Spirulina befindet und verschiedene Körperzellprozesse unterstützt. Krebspatienten, die die Mikroalge zu sich nehmen, erhöhen ihren SOD-Wert und verlangsamen das Krebswachstum.

Neben SOD befinden sich in Spirulina noch zahlreiche weitere Enzyme. Sie regulieren sämtliche Stoffwechselvorgänge im Körper und helfen Blutergüsse, Zerrungen oder Gelenksentzündungen zu heilen. Schätzungsweise sind über 1.500 Enzyme in Spirulina enthalten. Dank der Vitamine, die in dem Bakterium vorkommen, vor allem Vitamin B 12, schützt die Mikroalge das Gehirn und das Nervensystem.

Knapp 4 Gramm Spirulina pro Tag reichen aus, um genug Vitamin B 12 zu liefern. Besonders für Vegetarier und Veganer dürfte dieser Fakt interessant sein.

Zahlreiche wissenschaftliche Studien haben die Wirkungsvielfalt von Spirulina bestätigt. Besonders Universitätskliniken und renommierte Forschungszentren haben das Bakterium auf seine Heilwirkung hin untersucht. Die Ergebnisse sind vielversprechend, wie die weiteren Ausführungen zeigen.

Spirulina zur Stärkung des Immunsystems

Der Mensch ist jeden Tag Umweltgiften, Pestiziden, Bewegungsmangel, falscher Ernährung, Stress, Angst und Kummer ausgesetzt. Das führt zu einer Schwächung des Immunsystems. Aber auch Impfungen und Krankheitskeime, die sich überall um uns herum befinden, wirken sich negativ auf das menschliche Abwehrsystem aus. Spirulina unterstützt die inneren Heilkräfte im Körper und hilft ihnen, mit den Krankheitskeimen fertig zu werden.

Die farbigen, grünen, blauen und orangefarbenen Pigmente von Spirulina stärken das Immunsystem und wirken als Antioxidantien. Die enthaltenen Mineralstoffe, Eisen, Germanium, Zink und Mangan sowie Enzyme. Sie wirken immunstimulierend und hemmen Entzündungen. Auch Vitamin B 6, das in dem Bakterium zu finden ist, hilft bei der Antikörperproduktion. Gleiches gilt für Vitamin E sowie die Aminosäuren Lysin, Methionin und Threonin. Diese aktivieren die Immunzellen. Die in Spirulina reichlich enthaltene Gamma-Linolensäure stärkt die Abwehrkräfte.

Im Jahr 2011 konnten die Forscher Kordowska-Wiater, Wasko, Polak-Berecka, Kubik-Komar und Targonski in einer Studie nachweisen, dass die Aufnahme von Spirulina die Lactobazillen im Darm um das dreifache erhöht. Sie gehören zu den nützlichen Mikroorganismen, schützen die Darmflora und zerstören eindringende Krankheitskeime. Medikamente können das natürliche Schutzschild des Darms angreifen. Besonders wer Schmerzmittel oder die Antibabypille einnimmt, setzt sich der Gefahr einer ungesunden Darmflora aus. Der Konsum von Spirulina wirkt dem entgegen.

Spirulina erhöht die Zytokine, das sind Proteine, die eine zentrale Rolle bei immunologischen Reaktionen einnehmen. Sie senden Signale an Abwehrzellen, die zur Hilfe eilen, sobald Krankheitserreger eintreffen. Des Weiteren wirkt Spirulina entgiftend und nervenschonend. Forscher konnten wissenschaftlich nachweisen, dass das Bakterium

  • bei der Ausscheidung von Schwermetallen und Chemiestoffen hilft.

Wer mit Pestiziden arbeitet oder Gemüse isst, sollte Spirulina zu sich nehmen. Denn diese Gifte können zu Krankheiten wie MS, Alzheimer und Parkinson führen. Zudem baut Spirulina eine Schutzschicht um die Nervenzellen auf und wirkt gegen Übersäuerung und Nervenschäden. Es neutralisiert die eindringenden Chemikalien und verstoffwechselt diese.

Spirulina gegen Allergien

Fast 90 Prozent aller Krankheiten sind Zivilisationskrankheiten. Dazu zählen auch die Allergien. Verantwortlich für eine allergische Reaktion sind häufig Luftverschmutzung und der moderne, westliche Lebensstil. Bei den Ureinwohnern waren Allergien unbekannt. Erst als Missionare mit der Schiffsfracht Milben importierten, kam es bei ihnen zu allergischen Reaktionen.

Spirulina wirkt sich positiv bei Allergien aus. Im Jahr 2005 veröffentlichte die Fachzeitung Journal of Medicinal Food eine Studie, in der erläutert wurde, dass die regelmäßige Einnahme von Spirulina eine deutliche Verbesserung bei Patienten mit nasalen Allergien hervorruft. Die Forscher untersuchten dafür die Menge an Botenstoffen des Immunsystems im Blut der Studienteilnehmer. Nach der Einnahme von Spirulina erhöhte sich die Menge an Botenstoffen.

Besonders die Proteine, die sich an Rezeptoren heften und Zellen alarmieren, sobald ein Virus auftaucht, stiegen bei den Allergiepatienten signifikant an. Bei dieser Studie erhielt ein Teil der Teilnehmer ein Placebo, der andere Teil bekam über einen Zeitraum von zwölf Wochen eine tägliche Dosis Spirulina. Bei den Teilnehmern mit dem Placebo ließ sich keine Verbesserung des allergischen Zustands feststellen. Bei Patienten, die Spirulina einnahmen, kam es zu einer bemerkenswerten Abmilderung der Symptome.

Spirulina – Antiallergikum aus der Natur

Chemische Mittel hemmen die Histaminproduktion, schwächen den Organismus aber zusätzlich. Daher ist es sinnvoll, mit natürlichen Mitteln gegen die Allergie vorzugehen und Spirulina mit Wasser einzunehmen. Spirulina hemmt auch das in den Mastzellen enthaltene Mastzellengranula, ein gallertartiges Sekret. Dieses Sekret löst allergische Reaktionen auf der Haut aus. Spirulina hilft, Hautausschläge und Juckreiz zu vermindern, indem es das Mastzellengranula daran hindert, mit der Zellmembran zu verschmelzen und den Zellinhalt auszuleiten. Damit ist die Mikroalge ein hervorragendes Mittel zur Behandlung von Hautallergien und anderen Allergieformen.

Spirulina gegen Heuschnupfen

Wissenschaftler fanden heraus, dass die Kombination von Zink und der Aminosäure Histidin den Heuschnupfen stoppen kann. Beide Substanzen sind in Spirulina enthalten. Die südkoreanischen Forscher Yang, Lee und Jan, stellten zudem in einer Studie fest, dass die Alge bei einem anaphylaktischen Schock lebensrettend wirken kann. Dieser Schockzustand ist eine Überempfindlichkeitsreaktion des Immunsystems. Sie tritt als allergische Reaktion, zum Beispiel nach einem Bienenstich oder der Einnahme eines Nahrungsmittels auf. Die Symptome sind unter anderem Jucken, Brennen, Hitzegefühl im Rachen, Schluckbeschwerden, Atembeschwerden und extrem niedriger Blutdruck.

Spirulina zum Schutz vor Viren

Vireninfektionen sind eine lästige Sache. Vor allem, da sich die Viren schnell vermehren, sobald sie passende Wirtszellen gefunden haben. Zudem schädigen sie die Zellen und belasten dadurch das Immunsystem. Zwar versucht das Immunsystem, sobald es die Viren bemerkt, mit Antikörpern und Eiweißen das Eindringen der Vieren in die Zellen zu verhindern. Dafür informiert es die noch virenfreien Nachbarzellen.

Diese beginnen daraufhin, den Botenstoff Interferon herzustellen, welcher den Virenbefall verlangsamt und die Vermehrung der Viren mindert. Doch nicht immer bekommt das Immunsystem die Vireninfektion in den Griff. Dann treten Krankheitssymptome auf und der Patient muss Antibiotika nehmen.

Spirulina hindert Viren am Eindringen in die Zellen

Genau an dieser Stelle kommt Spirulina ins Spiel. Anders als bei einer chemischen Medizin hilft das Naturmedikament aufgrund der enthaltenen Kaliumsalze, das Eindringen der Viren in die Zelle zu verhindern. Denn die Salze bleiben an der Zellwand kleben und die Viren wiederum an den Salzen. Eine Studie der katholischen Universität Leuven in Belgien konnte das bestätigen. Das Forscherteam bewies, dass Spirulina die Zellen auf diese Weise auch

  • gegen Herpesviren,
  • Influenza A-Viren,
  • Mumpsviren, 
  • Masernviren,
  • Zytomegalieviren
  • und andere Viren
  • schützt.

Eine hohe Konzentration von Spirulina stoppt die Virenreproduktion sogar komplett. Bei Grippe gewährleistet die Mikroalge einen 80 bis 100-prozentigen Schutz, das Gleiche gilt bei Herpes. Einige Studien kamen zu dem Ergebnis, dass die Mikroalge zudem vor dem Aids-Virus schützen kann und Tumorzellen zerstört. Derzeit untersuchen Forscher, ob Spirulina bei einem Vogelgrippevirus wirkt.

Weiterhin hat die Mikroalge die Fähigkeit, radikale Sauerstoffmoleküle, die als freie Radikale bekannt sind, zu neutralisieren und den Menschen vor einem vorzeitigen Altern zu schützen. Es wirkt wie ein biologisches Rostschutzmittel. In vielen Apotheken wird Spirulina als natürliches Antibiotikum bei Vireninfektionen angeboten. Der Patient kann es ohne Rezept erwerben.

Spirulina bei Krebs

Die Statistiken sind erschreckend. Etwa jeder dritte Mensch erkrankt heutzutage an Krebs. Dabei lassen sich bis zu 40 Prozent aller Krebsleiden durch gesunde Ernährung und Bewegung vermeiden. Der Mensch muss nur die Lebensgewohnheiten anpassen. Zu den größten Risikofaktoren gehören

  • das Rauchen,
  • der Alkoholkonsum,
  • eine unausgewogene Ernährung
  • sowie Bewegungsmangel.

Sie spielen bei der Entstehung von Krebs eine bedeutende Rolle. Das britische Centre for Cancer Prevention der Queen Mary University in London hat Berechnungen durchgeführt und aufgezeigt, dass sich die meisten Krebserkrankungen durch einen erhöhten Verzehr von Obst und Gemüse und viel Bewegung vermindern oder komplett vermeiden lassen.

Die Krankheit ist für viele Menschen niederschmetternd. Einige Tumore lassen sich nicht oder schwer heilen. Bei der Krebsbehandlung hat sich Spirulina als potenzielles Heilmittel erwiesen.

1983 gingen Forscher des National Cancer Institute in den USA zum ersten Mal der Frage nach, ob Spirulina bei Tumorzellen wirkt. Sie beobachteten über sechs Jahre, wie die Inhaltsstoffe der Alge ihre Wirkungen gegen die Krebsviren entfalten. Dabei fanden sie heraus, das Spirulina rund 2-5 Prozent Sulfolipide und viel Chlorophyll enthält.

Diese Verbindungen stoppen die Viren dabei, in die Zellen einzudringen, was die Krebserkrankung verlangsamt. Zudem senken sie die Anzahl der krebserregenden Aflatoxine. Das sind natürlich vorkommende Pilzgifte, die in pflanzlichen Nahrungsmitteln, wie Trockenfrüchten, Reis, Mais, Ölsaaten, Gewürzen, Nüssen und Schalenfrüchten auftreten können und stark krebserregend sind. Für den Menschen kann besonders der Typus B1 gefährlich werden.

An der Harvard Medical School konnten Wissenschaftler im Tierversuch mit Spirulina eine deutliche Reduktion des Tumorwachstums beobachten. Allerdings gilt diese Entdeckung als wenig sinnvoll für den klinischen Alltag. Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums warnt zudem vor den von den Algen produzierten natürlichen Giften sowie der Verunreinigung der Algen mit Schwermetallen.

Tatsächlich gibt es bisher wenige Studien, die die Effektivität der Mikroalge gegen Krebs klinisch belegen. Allerdings ist die Ignorierung des enormen Potenzials von Spirulina auch keine korrekte Haltung. Zudem wird Spirulina heute kommerziell in Wasserbädern gezüchtet, die frei von Giftstoffen oder Verunreinigungen sind.

Indische Wissenschaftler untersuchen derzeit den Inhaltsstoff Zeaxanthin. Die Verbindung ist ein ausgezeichneter Radikalfänger und bildet ein potentes Schutzschild gegen Krebs. Der Publikation zufolge ist der blaugrüne Farbstoff Phycocyanin, der sich in Spirulina findet, ein weiterer Krebshemmer. Zwar haben die Forscher noch nicht genau herausgefunden, wie der Farbstoff im Körper wirkt, klar ist aber, dass er die Vermehrung der Tumorzellen deutlich nach unten senkt. Das belegte auch eine chinesische Studie.

Spirulina und Diabetes

Spirulina wirkt auch Diabetes entgegen, da es viel pflanzliches Eiweiß enthält und wenig Fett besitzt. Rund 60 Prozent der Mikroalge besteht aus leicht verdaulichem Eiweiß, es hat zudem kaum Kalorien. Eine Studie der indischen Universität Baroda zeigte, dass Patienten, die an dem Diabetes Typ2 erkrankt sind, mit der täglichen Einnahme von 2 Gramm Spirulina die Konzentration des Blutzuckers sowie den LDL-Cholesterinwert senken können.

Auch die Farbstoffe Spirulina senken den Blutzucker. Sie werden im Körper als Glykogen gespeichert und können sich in Glukose um- und zurückverwandeln. Damit senkt Spirulina nicht nur den Blutzuckerwert, es reguliert ihn auch, wenn er zu niedrig ist.

Weiterhin sorgt die in der Mikroalge enthaltene Aminosäure Leucin für eine Senkung des Blutzuckerspiegels. Das in Spirulina befindliche organische Chrom aktiviert im Körper die Produktion von Insulin und entlastet die Bauchspeicheldrüse. Zudem senkt Spirulina das Hungergefühl. Eine Studie der Universität Tübingen ergab, dass die Alge, dreimal täglich als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen, zu einer Gewichtsreduzierung führen kann.

Dafür ist der Farbstoff Phycocyanin verantwortlich. Er senkt den Bluthochdruck und steigert den Adiponektin-Spiegel, der das Hungergefühl reguliert. Ein hoher Adiponektin-Spiegel führt dazu, dass sich kein Hungergefühl entwickelt. Die Proteine in der Alge sorgen dafür, dass sich die Mahlzeit leicht und schnell verdauen lässt.

Spirulina verbessert die Blutwerte

Die Blutwerte verraten viel über den menschlichen Körper. Sie geben Hinweise auf verschiedene Krankheitsbilder. Wenn die weißen Blutkörperchen zu gering sind, liegt eine Immunschwäche vor. Bei einer niedrigen Anzahl von roten Blutkörperchen versorgt der Körper die Organe mit weniger Sauerstoff, was Folgekrankheiten auslösen kann. Ist der Hormonspiegel im Blut zu hoch, kann das die Körperfunktionen stören. Auch die körpereigenen Antikörper lassen sich über die Blutwerte bestimmen. Sie deuten auf eine Infektion oder einen Parasitenbefall hin. Die Enzyme im Blut geben Hinweise auf den Zustand der Leber. Mit ihnen lässt sich ein Herzinfarkt diagnostizieren. Um die Blutwerte zu verbessern, können Patienten Spirulina einnehmen.

Spirulina verbessert unter anderem den Hämoglobinwert des Blutes. Nach der Katastrophe in Tschernobyl in Russland erhielten die Opfer Spirulina zur Blutbildung und Immunabwehr. Der gesundheitliche Zustand besonders der behandelten Kinder, konnte durch die tägliche Gabe von Spirulina verbessert werden. Auch bei unterernährten Kindern in Afrika wenden Ärzte das Bakterium als Nahrungszusatz an. Durch den hohen Eisengehalt kommt es zu einer Vermehrung von Hämoglobin im Blut. Nach vier Wochen Behandlung nimmt der Bluthämoglobinwert um rund 10 Prozent zu. Damit ist Spirulina ein hervorragendes Mittel gegen Anämie.

Die Blutarmut entsteht auch bei schwangeren und menstruierenden Frauen. Sie wird meistens durch einen Eisen-, Folsäure- und Vitamin-B12-Mangel ausgelöst. Spirulina hilft auch da. Durch die blutbildenden Elemente mildert es prämenstruelle Beschwerden und unterstützt die Bildung von roten Blutkörperchen. Spirulina hat eine zarte Zellmembran und keine Zellwand.

Das organisch gebundene Eisen in der Mikroalge lässt sich vom Körper besser aufnehmen als es vergleichsweise bei einem herkömmlichen Eisenpräparat der Fall wäre. Die Wirkung verstärkt sich damit. Wie klinische Studien zeigen, senkt Spirulina zudem die Blutfette. Personen, die an Hyperlipidämie leiden, können mit der Einnahme von einem Gramm Spirulina pro Tag den Fettgehalt im Blut verringern. Bei älteren Menschen ab 48 Jahren zeigt sich dieser Effekt am stärksten.

Abnehmen mit Spirulina

Bei der UN-Welternährungskonferenz im Jahre 1974 wurde Spirulina zum wichtigsten Nahrungsmittel der Zukunft ernannt. Ein Gramm der Alge besitzt denselben Nährwert wie ein Kilogramm gemischtes Gemüse. Die WHO hat das Lebensmittel zum gesündesten Lebensmittel der Welt gekürt. Durch seine zahlreichen Inhaltsstoffe wirkt Spirulina vielfältig im menschlichen Körper, unter anderem hilft es beim Abnehmen. Das sind gute Neuigkeiten. Denn in Deutschland leiden viele Menschen unter Diabetes, Fettsucht oder Bluthochdruck. Das Bakterium ist natürlich kein Wundermittel, aber

  • es fördert nachweislich die Gewichtsreduzierung, wenn sich der Patient zusätzlich ausreichend bewegt.

Darreichungsformen von Spirulina

Spirulina ist seit vielen Jahrtausenden als Nahrungsmittel in der Anwendung. Belegt ist, dass die Mikroalge bereits vor rund 1000 Jahren im Tschad gegessen wurde. Die Bewohner aßen Spirulina in Form eines Kuchens (Dihé). Der Dihé findet sich noch heute auf dem Speiseplan in Tschad. Auch die Azteken und Maya nutzten Spirulina als Lebensmittel und zur Heilung von Krankheiten. Sie nannten die Mikroalge „Tecuitatl“, was so viel bedeutet, wie „Produkt des Steins“.

Spirulinaprodukte sind in Deutschland als Nahrungsergänzungsmittel anerkannt. Sie unterliegen dem LFGB-Gesetz (Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände- und Futtermittelgesetz). Die Mikroalge gibt es in Tablettenform und als Kapseln, Granulat oder Pulver und wird von verschiedenen Herstellern angeboten.

Der Kunde kann Spirulina aus biologischem Anbau oder herkömmliches Spirulina erwerben. Der Bioanbau wird nach strengen Richtlinien des deutschen Anbauverbands durchgeführt. Die Mikroalge ist in Form von Kau- oder Lutschtabletten erhältlich. Weiterhin gibt es Spirulina als Flüssigkeit. Zudem findet es sich in verschiedenen Nahrungsmitteln, wie zum Beispiel Schokolade.

Welche Darreichungsform am besten geeignet ist hängt von den Bedürfnissen jedes Einzelnen ab. Mit Tabletten und Kapseln lässt sich die Dosierung leichter einschätzen. Bei Pulver oder Tinkturen ist das etwas schwerer. Dafür sind diese unkompliziert in der Küche als Veredelung von Rezepten anwendbar.

Das Spirulinapulver findet nicht nur beim Menschen Anwendung, sondern kommt auch in der Tiernahrung vor. Es fördert die Gesundheit des Haustieres und versorgt es mit wichtigen Proteinen und Nährstoffen. In Indien gilt die Mikroalge als wertvoller Proteinlieferant in der Hühner- und Karpfenzucht.

Weiterhin findet sich Spirulina in medizinischen und kosmetischen Cremes und Lotionen. In der Lebensmittelindustrie nutzen Firmen die Mikroalge als natürlichen Farbstoff, um Getränken, Bonbons und anderen Lebensmitteln eine grüne oder bläuliche Farbe zu verleihen.

Der Verbraucher kann die Mikroalge in Apotheken und Drogeriemärkten kaufen oder die Produkte über den Internetversand erwerben.

Spirulina Pulver

Spirulina in Form von Pulver kann Speisen beigemischt werden. In Wasser löst es sich nicht auf. Zudem bleibt es am Glas und am Löffel kleben. Das Spirulinapulver ist vielseitig anwendbar. Es gibt viele Spirulina Rezepte. Schmackhaft ist die Mikroalge

  • im Müsli,
  • in einem Gemüsegericht
  • oder in einem Smoothie.

Spirulina lässt sich auch

  • gut Brotrezepturen,
  • Salatdressings,
  • Brotaufstrichen,
  • Nudelteigen
  • und vielen anderen Gerichten

beimischen. Pro Tag sollte der Verbraucher einen Teelöffel Spirulinapulver zusammen mit einer Speise und reichlich Wasser verzehren. Bei einem erhöhten Bedarf sind bis zu drei Teelöffel erlaubt. Das Pulver besteht zu 100 Prozent aus der Alge und besitzt keine Zusatzstoffe.

Das Spirulina Pulver enthält:

  • Vitamin B3
  • Vitamin B 12
  • Beta Carotin
  • Chlorophyll
  • Phycocyanin
  • Eisen

Nebenwirkungen sind nicht bekannt. Allerdings kann die Einnahme durch Spirulinapulver Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten hervorrufen oder die Wirkung eines bestimmten Arzneimittels verstärken. Zahnärzte und Heilpraktiker nutzen das Pulver zur Ausleitung von Schwermetallen, wie zum Beispiel Quecksilber. Dieser Entgiftungsprozess kann Müdigkeit, Schwindelgefühl, Unwohlsein und Kopfschmerzen hervorrufen. Die Symptome sind normal und tauchen nur vorübergehend auf.

Wer dauerhaft Medikamente einnimmt, sollte vorher mit dem Arzt sprechen, ob er Spirulina aufnehmen darf und welche Wechselwirkungen es mit anderen Arzneimitteln gibt. Bei einer eingeschränkten Nierenfunktion sollten Betroffene das Spirulinapulver wegen des hohen Proteingehalts auf keinen Fall ohne ärztlichen Rat zu sich nehmen.

Wichtig ist, dass der Verbraucher ein Spirulina Pulver kauft, das aus biologischem Anbau stammt und keine künstlichen Zusätze mitbringt. Zudem sollten die Herkunftsgewässer keine hohe Konzentration von Schwermetall aufweisen. Denn sonst ist die Mikroalge kontaminiert. Anstelle der gewünschten Wirkung bedeutet sie für den menschlichen Körper in diesem Fall eine noch höhere Belastung.

Mit Spirulinapulver lassen sich erhöhte Blutfettwerte, Krebs, Herpesinfektionen, eine geschwächte Immunabwehr, Allergien, Leberschäden und Gewichtsprobleme vermeiden und behandeln.

Spirulina Tabletten

Die Mikroalge gilt als Wundermittel der Zukunft. Da die Anbaukosten niedrig sind und sich Spirulina schnell vermehrt, ist es ein optimaler Kandidat bei der Bekämpfung von Hunger und Unterernährung. Zudem besitzt es zahlreiche Vitamine und Mineralien und versorgt den Menschen mit lebenswichtigen Nährstoffen.

Spirulina Tabletten gehören zu den am häufigsten verwendeten Darreichungsformen. Sie lassen sich ohne Probleme einnehmen. Der Verbraucher kann sie zu jeder Tageszeit schlucken und muss sich über die Dosierung keine Gedanken machen. Allerdings ist er dem Geschmack der Mikroalge direkt ausgesetzt, wenn er die Tablette zerkaut. Alternativ lassen sich die Spirulina Tabletten mit einem Glas Wasser im Ganzen hinunterschlucken.

Der Verbraucher sollte täglich 3 x 5 Tabletten zu sich nehmen. Die Gesamtmenge an Spirulina muss mindestens 10 Gramm betragen, damit sich die Wirkung des Heil- und Nahrungsergänzungsmittels entfalten kann. Die Tablette ist schnell verdaulich. Dadurch lässt sich auch stündlich eine Tablette einnehmen. Die Tabletten sind in der Regel hefe-, gluten- und laktosefrei und enthalten kein Jod. Sie eignen sich gut für Allergiker und Vegetarier.

Spirulina Tabletten haben diese Inhaltsstoffe:

  • Eisen
  • Vitamin B12
  • Vitamin A
  • Chlorophyll
  • Beta-Carotin

Wer sich nicht sicher ist, wie der Körper auf die Aufnahme von Spirulina reagiert, sollte die Einnahme mit kleinen Mengen beginnen. Nebenwirkungen sind keine bekannt. Allerdings kann die Tabletteneinnahme zu Beginn zu Verdauungsstörungen führen oder einen Blähbauch hervorrufen. Da Spirulina anregend wirkt, ist es nicht empfehlenswert, die Tabletten vor dem Schlafengehen einzunehmen.

Der Verbraucher sollte Spirulina Tabletten ausschließlich von deutschen Herstellern erwerben. Denn viele der von Stiftung Warentest verglichenen Spirulina Tabletten enthalten Spuren giftiger Mikrocystine. Diese können Nieren, Leber und Gehirn schädigen. Die WHO stuft sie als möglicherweise krebserregend ein. Daher gelten diese Spuren bei langfristiger Einnahme als gefährlich. Der Verbraucher sollte sich deshalb in der Apotheke über die einzelnen Hersteller informieren und nicht gedankenlos zu einem Präparat greifen.

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Spirulina Cremes und Lotionen

Spirulina findet in der Kosmetik Anwendung. Im Kosmetikstudio und Wellnesshotel wird aus Spirulina ein Wickel oder eine Gesichtsmaske hergestellt. Die Inhaltsstoffe von Spirulina spenden Feuchtigkeit und geben der Haut Entspannung. Dank des Eiweißes und der zahlreichen Vitamine hilft der biologische Schönmacher besonders

  • bei fahler,
  • trockener
  • und irritierter Haut, wie zum Beispiel Neurodermitis.

Cremes und Lotionen, die Spirulinaextrakt enthalten, lassen sich auch bei Allergien und Hautirritationen optimal anwenden. Denn die Säuren aus den Zellwänden der Mikroalge kurbeln den Stoffwechsel der Haut an und neutralisieren die Säuren im Körper. Die Aminosäuren entwässern und festigen das Bindegewebe. Bei kleinen Problemzonen am Bauch, der Hüfte und dem Po helfen die Körperlotionen mit dem Algenextrakt und vermindern durch das tägliche Einmassieren die Cellulite. Die Mineralstoffe, die in Spirulina enthalten sind,

  • stabilisieren die Zellmembranen,
  • regulierenden den osmotischen Druck (Zellinnendruck)
  • und sorgen für den Aufbau von neuen Hautzellen.

Die Mikroalge enthält außerdem zahlreiche Vitamine, wie Vitamin B 5, das entzündungshemmend wirkt und den Stoffwechsel der Hautzellen reguliert. Es unterstützt und beschleunigt ferner die Wundheilung auf der Haut und glättet sie.

Spirulina kann äußerlich als Bad oder Maske angewendet werden. Das Bad regt die Durchblutung an und hilft Umweltgifte auszuscheiden. Verbraucher sollten das Vollbad 2-3 in der Woche nutzen. Neben den gesundheitlichen Effekten hilft das Spirulinabad Stress abzubauen. Es steigert zugleich das Wohlbefinden. Die Ganzkörpermaske macht die Haut aufnahmefähiger für Vitalstoffe und wirkt im selben Augenblick als angenehmes Körperpeeling. Für die Anwendung vermischt der Nutzer die Maskenverpackung mit lauwarmem Leitungswasser und trägt das Gemisch anschließend in einer dicken Schicht auf die Haut auf.

Des Weiteren gibt es im Handel Handcremes, Augencremes, Nachtcremes und Reinigungslotionen, die Spirulina enthalten. Sie besitzen einen Anti-Aging-Effekt und helfen, ermüdete Haut und feine Fältchen zu straffen und ihr ein gesundes Aussehen zu verleihen. Sie unterstützen die Schutzfunktion der Haut und sorgen für eine natürliche Regeneration.

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Spirulina Chlorella Kapseln [ 1800 mg ] von Aava Labs - Superfood mit wichtigen Nährstoffen und Pflanzeninhaltsstoffen - frei von Gentechnik und Bestrahlung, glutenfrei, vegan-freundlich - Blaualgen - Ideal für Smoothies, Säfte und mehr - 180 Kapseln.
15 Bewertungen
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  • ➤ EIN SUPERFOOD-DUO - Spirulina Platensis und die blaue Chlorella Meeresalge wurden von den Azteken entdeckt und werden seit Jahrhunderten geerntet, um die körperliche Vitalität und Entgiftungzu unterstützen. Die Nährstoffdichte der Mikroalgen ist sogar höher als bei Grünkohl, Spinat oder Brokkoli! Die Spirulina-Alge hilft, die Vitalität des Körpers zu unterstützen. Chlorella unterstützt das Entgiften des Körpers.
  • ➤ VIELSEITIGE EINSATZGEBIETE - Jede tägliche Dosis unseres Bio-Spirulina und Chlorella-Komplexes liefert Dir 1800 mg Alge pur und wertvolle Vitalstoffe. Und das Beste: Das im wahrsten Sinne des Wortes grüne Chlorella- und Spirulina-Pulver kann sowohl pur als auch super in Smoothies, Tee, Shakes oder sogar Gebäck untergemischt werden und somit lecker mit tollem Aroma zubereitet werden.
  • ➤ VEGANER-FREUNDLICH - Frei von Gentechnik und Gluten, ohne Zusatzstoffe, keine künstlichen Farbstoffe, Süßstoffe, Bindemittel oder Füllstoffe. Ein Premium Nahrungsergänzungsmittel, rundum rein und natürlich!
  • ➤ NORDIC BY NATURE - Aava Labs ist eine finnische Marke in Familienbesitz und steht für reine, gesunde Nahrungsergänzungsmittel, die unter strikter Einhaltung wichtiger Qualitäts-Richtlinien (GMP, IFS Foods und HACCP) produziert werden.
  • ➤ VOLLE GELD-ZURüCK-GARANTIE - Selbst, wenn Du die leere Flasche zurückgibst. Zu jedem Aava Labs Produkt garantieren wir Dir kompetenten und freundlichen Kundenservice und eine 100% Geld-zurück-Garantie auf den Kaufpreis, solltest Du nicht zufrieden sein.
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Letzte Aktualisierung am 24.07.2017 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API