Audiogramm – Einsatz bei Hörprüfungen

Unter einem Audiogramm versteht man die grafische Darstellung der Ergebnisse einer Tonaudiometrie. Beim Audiogramm werden die tiefen Frequenzen von 125Hz, die mittleren (1000Hz) und die hohen Frequenzen (8kHz) auf der waagerechten Ebene abgetragen. Das Audiogramm wird häufig in der Medizin angewandt, denn bei Hörprüfungen von Schwerhörigen, kann über das Audiogramm der Grad der Schädigung gemessen werden.

Auf der senkrechten Ebene im Audiogramm wird die Lautstärke gemessen und abgetragen, die Einheit der Töne wird in Dezibel (dB) angegeben. Im Audiogramm wird notiert, bei welcher Lautstärke die einzelnen Töne wahrgenommen werden. Das wird auch als individuelle Hörschwelle bezeichnet. Mithilfe des Audiogramms kann man eine bessere Vorstellung von Lautstärke und Frequenz bekommen und somit kann man seine Sprache und auch das Gehör über das Audiogramm charakterisieren. Beispielsweise werden im Audiogramm die aktuellen Hörschwellen eines Kindes eingetragen und durch die Auswertung des Audiogramms weiß die Mutter genau, welche Geräusche das Kind deutlich hört und welche nicht. Mit dem Audiogramm kann somit einer Hörschädigung entgegengewirkt oder früh erkannt werden.

Wie funktioniert das Audiogramm?

Das Audiogramm funktioniert ganz einfach, denn es wird in der Hördiagnostik in der Medizin eingesetzt. Das eigentliche Audiogramm besteht aus zwei Achsen, die zusammen ein Bild aus Punkten ergeben. Die vertikale Gerade misst die Lautstärke und die waagerechte Gerade misst die Frequenz. Im Audiogramm wird die Lautstärke bei 0 dB beginnend vorgespielt. Ein normales Ohr hört diesen Ton sehr leise und bei 100dB ist der Ton sehr laut. Dies kann man sich ähnlich, wie der Lautstärkeregler eines Fernsehers oder Radios vorstellen.

Eine Hörschwelle zwischen 0 und 25dB gilt beim Menschen als normal. Ab einer Hörschwelle von 35-35dB gilt man als schwerhörig. Wie der Patient die einzelnen Töne wahrnimmt, kann über das Audiogramm gedeutet werden, denn im Audiogramm werden die Lautstärke und die Reaktion gemessen. Die Lautstärke wird in der Einheit Dezibel und die Frequenz wird in der Einheit Hertz gemessen und abgetragen. Je weiter sich der Ton im Audiogramm nach rechts bewegt, desto höher wird der Ton. Meist kann man ein Audiogramm mit einem Klavier vergleichen. Eine normale Unterhaltung liegt zwischen 300 und 3000Hz.

Die Audiogramme werden vorrangig in der Medizin in der Hördiagnostik eingesetzt, denn so kann schon bei Kindern die Hörfähigkeit ermittelt werden. Vor allem in der Hals-Nasen-Ohren-Medizin werden die Audiogramme zur Unterstützung der Überprüfung der Hörfunktionen eingesetzt. In der Medizin sind die Geräte wichtig, denn so können in der Medizin viele Fortschritte gemacht werden. Vor allem bei Kindern ist es wichtig, früh zu erkennen, ob es irgendwelche Schädigungen der Ohren und des Gehörs vorliegen. Für die Früherkennung von Hörproblemen ist es von Vorteil, denn so kann eine genaue Anamnese erarbeitet werden und auch früh medizinische Vorhaben eingeleitet werden.

Seit wann werden Audiogramme eingesetzt?

Die Audiogramme in der Hördiagnostik werden schon seit vielen Jahren eingesetzt. Doch Nachweise über die eindeutige Geschichte der Audiogramme gibt es so nicht wirklich. Seitdem es medizinische Verfahren gibt, gibt es auch die Audiogramme. Im Audiogramm werden die Hörschwellen ermittelt und schon die alten Mediziner haben verschiedene Techniken als Audiogramme verwendet, denn so konnte schon früher die Schwerhörigkeit ermittelt werden. Somit konnten auch Behandlungen für die Minderung der Hörprobleme mittels Hörgeräten entwickelt werden. Hörgeräte werden anhand der Grafik des Audiogramms gebaut und eingestellt und bei Patienten mit Hörgerät werden erneut Audiogramme erstellt, um die optimale Hörfähigkeit sicherstellen zu können.

Die Audiogramme werden häufig in der Medizin eingesetzt, denn in der Hördiagnostik bestimmen die Audiogramme die Hörfähigkeit des Menschen. Über das Audiogramm können Abweichungen zur normalen Hörfähigkeit mittels eines Diagramms festgestellt werden und die medizinischen Erfordernisse zur Linderung der Schwerhörigkeit können erfolgen. Vor allem die Medizin konnte mithilfe der Audiogramme erhebliche Fortschritte machen, denn so kann schon im Kindesalter die Hörfähigkeit gemessen werden und Hörprobleme können früh erkannt oder ausgeschlossen werden. Die Audiogramme werden vorrangig in der Hals-Nasen-Ohren-Medizin angewandt.

Da ein Audiogramm vorrangig zur medizinischen Vorsorge dient, wird dieses auch von der Krankenkasse übernommen. Meist wird beim Besuch des Hals-Nasen-Ohren-Arztes auch das Audiogramm angeordnet, denn ein Besuch beim Arzt ist meist auch mit Beschwerden verbunden und ein Audiogramm kann Aufschluss über die Beschwerden bringen und zeigen, ob die Beschwerden im Zusammenhang mit einer Schwerhörigkeit stehen. Die Krankenkassen übernehmen alle Kosten für medizinische Vorkehrungen zur Vorsorge und somit auch die Behandlung mit dem Audiogramm.

Quelle: Heilpraktiker Felix Teske

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