Pulskontrolle – Kontrolle der Herztätigkeit

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Das Herz pumpt rhythmisch Blut durch die Blutgefäße. An manchen Blutgefäßen, vor allem Venen, kann man das spüren. Diese Punkte sind die Unterseite des Handgelenks, die Halsschlagader, an den Fußknöcheln an der Außenseite oder in der Leiste.

Das ist der Puls, er gibt Aufschluss über die Herztätigkeit. Im Laufe eines Menschenlebens ändert sich der Puls. Bei Föten liegt der bei etwa 150 Schlägen pro Minute, Säuglinge haben einen Puls von 130/min. Die Normwerte sinken im Erwachsenenalter auf etwa 70/min und steigen bei Senioren bis auf 90/min an. Diese Werte sind auf den Ruhepuls bezogen. Bei Anstrengung arbeitet das Herz mehr, dementsprechend steigen die Pulswerte.

Bei trainierten Ausdauersportlern kann der Ruhepuls einen Normwert von 32 bis 45 Schlägen pro Minute haben. Durch Einnahme von Medikamenten oder bei Aufregung kann sich der Puls erhöhen.

Wo und wie muss die Pulskontrolle durchgeführt werden?

Normalerweise misst man den Puls an der Unterseite des Handgelenks. Dazu legt man zwei Finger im Bereich des Daumens ungefähr zwei Zentimeter über dem Handgelenk an, bis man ein Klopfen spürt. Man muss nicht eine ganze Minute messen und zählen, es genügt, wenn man den Puls 10 Sekunden lang misst, die Schläge zählt und dann mit sechs multipliziert. Das ist der schnellste Weg um den Puls pro Minute zu errechnen. Es gibt auch Pulsmessgeräte, die das selbstständig machen. Diese haben meist Sportler, um ihren Puls ständig im Auge zu haben. Meist sind das Geräte, die den Puls unter der Brust messen, und diese Daten an eine Uhr senden, die der Sportler am Handgelenk trägt.

Bei einer Blutdruckmessung wird der Arzt auch den Puls messen, bzw. das Blutdruckmessgerät zeigt den Puls an. Bei Personen, die ohnmächtig sind, ist der Puls am Handgelenk oft nicht zu ertasten, da er zu schwach ist. Dann misst man ihn an der Halsschlagader. Man denkt sich eine Linie vom Ohr bis zum Schlüsselbein, legt ungefähr in der Mitte der Strecke zwei Finger an. So findet man den Pulsschlag der Schlagader. Hier ist der Puls auch noch tastbar, wenn der Blutdruck unter 60 mmHg ist.

Nicht nur die Anzahl der Schläge in der Minute ist wichtig, sondern auch die Regelmäßigkeit. Die gibt Aufschluss darüber, ob der Patient möglicherweise an Herzrhythmusstörungen leidet. Der Puls sollte bei einem gesunden Menschen kräftig sein. Ist er weich und oberflächlich, kann das ebenso auf Herzprobleme hindeuten. Um den Maximalwert des Pulses zu errechnen, gibt es eine Formel. 220 minus dem Lebensalter ergibt den Maximalpuls. Eine Person mit 50 Jahren darf nach starker Belastung also maximal 170 Puls haben.

Medikamente, die den Blutdruck senken, haben einen Einfluss auf den Puls. Darum sollten diejenigen Patienten den Ruhepuls vor dem Aufstehen messen. In den Klinken wird bei Bedarf der Puls des Patienten permanent überwacht. Darum gibt es einen Fingerclip, an dem der Patient angeschlossen ist. Dieser funktioniert mit einem starken Licht, das die Fingerkuppe durchleuchtet. An der anderen Seite ist eine Fotodiode angeschlossen. Diese nimmt das Licht auf, und kann anhand der Blutmenge in den Adern erkennen, wie der Puls schlägt. Diese Information gibt sie an ein Gerät weiter.

Meist werden solche Geräte in der Intensivmedizin, bei Operationen oder auch im Notarztwagen verwendet, da es umständlich wäre, ständig per Hand den Puls zu überprüfen. Das Risiko einer Fehlmessung ist hiermit ausgeschlossen. Eine normale Pulsmessung soll nicht nach einer körperlichen Anstrengung erfolgen. Eine Ausnahme sind Sportler, die nach ihrer sportlichen Tätigkeit den Puls messen und nach etwa fünf Minuten um so eine Differenz zwischen Maximalpuls und Erholungspuls errechnen. Eine Pulsmessung ist eine lebenswichtige, schmerzlose und einfache Untersuchung, die jeder selbst Durchführen kann.

Wird die Pulskontrolle von den Krankenkassen bezahlt?

Ja, die Kassen übernehmen die Kosten dafür, da die Pulskontrolle beinahe bei jedem Arztbesuch Routine ist. Für die Kosten, die entstehen, wenn der Patient in der Klinik liegt, und eine ständige Überwachung des Pulses dringend notwendig ist, übernehmen die Krankenkassen auch diese Kosten. Wenn man eine Pulskontrolle selbst durchführt, und dabei Auffälligkeiten bemerkt, sollte man den Arzt aufsuchen. Auch diesen Arztbesuch bezahlen die Kassen.

Quelle: Heilpraktiker Felix Teske

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