Die Schönheitsspezialistin: die Kosmetikerin

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Die Kosmetikerin ist eine ausgebildete Spezialistin für die Schönheits- und Körperpflege. Ihr Berufsbild sowie ihre Kompetenzen haben sich im Laufe der Zeit stark gewandelt. Handelte es sich bei der Kosmetikausbildung noch in den 1960er Jahren um Lehrgänge von gerade einmal einem halben Jahr, beträgt die Ausbildungszeit heute drei Jahre.

Eine ausgebildete Kosmetikerin beherrscht die Beurteilung der Hautbeschaffenheit, weiß, wie verschiedene Hautzonen gereinigt werden und wie man Haut und Nägel dekorativ gestalten kann. Sie kennt sich aus in Hand- und Fußnagelpflege und kann verschiedene Massagetechniken anwenden. Die Kosmetikerin ist nicht nur in spezialisierten Kosmetikstudios tätig, sie kann auch in Parfümerien, Wellnesshotels oder auch in Hautarztpraxen arbeiten, auf Schönheitsfarmen, in Kliniken oder im Spa.

Vielseitige Ausbildungen zur Kosmetikerin

Wer Interesse an einer Ausbildung zur Kosmetikerin hat, muss heute auch Kenntnisse in Biologie und Chemie mitbringen. Denn Anatomie und Physiologie gehören ebenso zu den Lehrinhalten wie die Pharmakologie und die Rohstoffkunde. Einen wichtigen Schwerpunkt der Arbeit bildet die medizinische Kosmetik. Eine ausgebildete Kosmetikerin ist in der Lage, professionelle Akne- und Cellulitebehandlungen ebenso vorzunehmen wie Narben und andere körperliche Makel mit der so genannten medizinischen Camouflage zu überdecken.

Die Gesundheitsvorsorge und die Gesunderhaltung der Haut spielt für die Kosmetikerin in ihrer täglichen Arbeit eine große Rolle. Sie begegnet vielen Hautproblemen: Die kosmetische Behandlung von Akne, Altersflecken, Couperose (eine sichtbare Gefäßerweiterung im Gesicht) und anderen Hauterscheinungen gehört zu ihrem Alltag. Dafür stehen ihr verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, vom Schälen der Oberhaut, dem so genannten Peeling, über die professionelle Reinigung der Haut bis zur Anwendung von Dampf oder Kräutern zur Verbesserung des Hautbilds.

Schönheitspflege aus der Sicht einer Kosmetikerin

Bei der Schönheitspflege geht die Kosmetikerin immer mit der Zeit. Der Wellness-Trend der letzten Jahre hat auch vor der Kosmetikpraxis nicht Halt gemacht: ihre Kundinnen verbinden mit dem Besuch der Kosmetikerin neben makelloser Haut und dem gepflegten Äußeren auch immer häufiger ein entspannendes Erlebnis. Eine immer größere Rolle spielt auch die Naturkosmetik, denn die Kunden verlangen – auch wegen zunehmender Umwelteinflüsse und Allergien – heute immer öfter nach parfümfreier und naturbelassener Kosmetik. Weiterbildungen sind im Kosmetikberuf Standard, Spezialisierungen nicht selten. Mittlerweile gibt es sogar bereits Biokosmetikerinnen. Sie führen ganzheitliche Behandlungen durch, die den Organismus und die Psyche positiv beeinflussen sollen.

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